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Genuss im Alltag: Essen spielt eine große Rolle

Wenn es um das Lieblingsgericht geht, kommt Heimat auf den Teller. Die meisten Deutschen schätzen Omas Schweinebraten und andere traditionelle Fleischgerichte.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Untersuchung des Instituts für Ernährungspsychologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Über 1.000 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren nahmen an der Befragung zum Thema „Genuss“ teil. Vermutlich verknüpfen viele Menschen Hausmannskost mit positiven Erinnerungen aus der Kindheit. Aber auch Pastagerichte zählen in vielen Familien zu den Lieblingsspeisen.

Für den Genuss im Alltag hat Essen offenbar einen hohen Stellenwert. In der Umfrage gaben die Verbraucher den Tätigkeiten „Entspannen und Ausruhen“, „Urlaub machen“, „Zuhause toll essen“ und „Zeit mit der Familie verbringen“ die höchsten Genusswerte. Bei diesen Beschäftigungen spielt Essen eine große oder sogar entscheidende Rolle, schlussfolgern die Wissenschaftler.

Für eine genussvolle Mahlzeit braucht es nicht nur hochwertige und schmackhaft zubereitete Lebensmittel, sondern auch Zeit, Ruhe und eine entspannte Atmosphäre (je 27 %). Ein Großteil der Befragten isst vor allem am Abend und am Wochenende mit Genuss. Dabei sind auch soziale Aspekte wie das Zusammensein mit dem Partner, der Familie oder Freunden von Bedeutung. Denn erst in Gesellschaft macht Essen richtig Spaß. Ein angenehmer Nebeneffekt: Wer seine Mahlzeiten genießen kann, ist nach statistischen Auswertungen meist auch generell zufriedener mit seinem Leben. Zudem kochen „Genießer“ im Vergleich zu „Nicht-Genießern“ häufiger selbst und schätzen ihre Ernährung als gesünder ein.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

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