Fleischerei Handwerk -

Feinkost in Gläsern und Dosen

Produkte in Fertigverpackungen und Konserven sind lange haltbar, nicht temperaturempfindlich und außerdem schnell warm gemacht. Den Fleischereien eröffnen sich durch die Konservenproduktion lukrative Geschäftsfelder. Beim neuen Feinkost-Konservenseminar von Raps, Kulmbach, das in Zusammenarbeit mit den Firmen Korimat und hesko Etiketten durchgeführt wurde, zeigten die RapsFachberater Dirk Rösken und Hartmut Kamp, wie man Schritt für Schritt solche Convenienceprodukte herstellt. Aber auch die Produktion von Fleisch- und Wurstkonserven erweckt bei den Kunden immer mehr Aufmerksamkeit.

Rouladen für eine Person herzustellen ist aufwändig. Sind sie bereits fertig vorbereitet in der Konserve haltbar gemacht und müssen nur noch erwärmt werden, dann können Verbraucher in wenigen Minuten eine schmackhafte Spezialität in hochwertiger Fleischerqualität auf den Tisch bringen. Außer Rouladen lassen sich auch Braten, Gulasch, Sauerkraut, Chili und andere Gerichte in Glas, Hülle oder Konserve haltbar machen. „Die fix und fertig vorbereiteten Produkte aus der Fleischerei sind ein absoluter Trend. Menschen, die allein leben oder unter stetiger Zeitnot sind, greifen gerne zu solchen Konserven“, sagte Rösken. Fleischerei-Fachgeschäfte können hier beste Qualität bieten und eine einfache Zubereitung garantieren.

Da es sich bei der Herstellung von Konserven um eine Fertigverpackung im Sinne des Lebensmittelrechts handelt, ist eine korrekte Deklaration wichtig, sagte Rudolf Amon vom Raps-Fachservice und ging auf die rechtlichen Vorschriften und Verordnungen ein.

Das Seminar bereicherten Hartmut Rudolph von Korimat mit Informationen zum Garverfahren und Anwendungsmöglichkeiten sowie Achim Schulze von hesco mit Tipps für die Etikettierung.

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