Technik -

Etikettendrucker optimal nutzen

Etiketten sind ein wesentlicher Bestandteil des Identifikationsprozesses und deswegen aus den Bereichen Handel, Lager und Logistik nicht mehr wegzudenken. Die Mehrzahl der Beschriftungen von Waren besteht aus Klebeetiketten. Aus Kostengründen sowie aufgrund der einfacheren Handhabung werden dabei häufig einfache Thermoetiketten verwendet. Dieses Druckverfahren stellt an Drucker und Druckkopf hohe Ansprüche. Durch die Rauheit des Materials ist der Druckkopf durch den Abrieb extremen Belastungen ausgesetzt. Hier zeigt sich die Qualität der Glasschicht, die die empfindlichen Thermoelemente schützt. Diese Thermoelemente werden beim Drucken immer wieder ein- und ausgeschaltet, so dass sie hohen Belastungen ausgesetzt sind. Obwohl die Elektronik an dieser Stelle verschleißfrei arbeitet, ist die Anzahl der Schaltspiele nicht unbegrenzt. Durch geschickte Wahl der Komponenten ist es möglich, die Lebensdauer der Druckelemente zu verlängern.

Thermodrucker sind heute ausgereifte und langlebige Produkte. Bei guter Pflege hält die Mechanik viele Jahre. Lediglich die Verschleißteile wie Riemen, Andruckwalzen und Druckleisten müssen regelmäßig gewartet und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Das mit Abstand teuerste Ersatzteil stellt dabei der Druckkopf dar. Je nach Druckdurchsatz werden während der Lebensdauer eines Druckers etwa 15 bis 30 Ersatzdruckköpfe (Druckleisten) benötigt. Dadurch entstehen Kosten für den Anwender, die den Kaufpreis des Druckers um ein Vielfaches übersteigen.

30.000 Meter Etiketten bedruckt ein Druckkopf in der Regel während seiner Lebensdauer, auf die allerdings Walzendruck, Papierqualität und Pflege des Druckkopfes erheblichen Einfluss haben. Aber auch die Abriebfestigkeit des „Coatings“ spielt eine große Rolle. Staubbelastung innerhalb der Produktionsstätte sowie Ablagerungen der Wachsschicht vom Thermotransferband bewirken eine zusätzliche Verschmutzung des Druckkopfs. Regelmäßiges Reinigen verlängert die Lebensdauer des Druckkopfes und sorgt für ein scharfes Druckbild.

Nach Ablauf der Garantiezeit muss es nicht immer der teure Originaldruckkopf des Druckerherstellers sein. Es gibt qualitativ hochwertige Alternativen. Auch für ältere Druckermodelle, bei denen der Hersteller den Support und die Ersatzteilbeschaffung eingeschränkt hat und für die deswegen kein Originaldruckkopf mehr beschafft werden kann, helfen OEM-kompatible Produkte, die Nutzungsdauer der Drucker zu verlängern.

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