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Erzeugerpreise gesunken

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Oktober 2013 um 0,7 % niedriger als im Oktober 2012. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat September 2013 um 0,2 %.

Vorleistungsgüter, also Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden, waren im Oktober 2013 um 1,9 % billiger als im Oktober 2012. Gegenüber dem Vormonat September blieben die Preise unverändert. Metalle kosteten 6,3 % weniger als im Oktober 2012. Dabei waren die Preise für Kupfer und Halbzeug daraus um 12,4 % niedriger als ein Jahr zuvor. Futtermittel für Nutztiere kosteten 12,8 % weniger als im Oktober 2012. Holz und Holzwaren (+ 2,7 %) waren hingegen teurer als im Oktober 2012.

Energie kostete im Durchschnitt 1,9 % weniger als im Oktober 2012, gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,7 %. Die Erzeugerpreise ohne Berücksichtigung von Energie lagen um 0,2 % niedriger als im Oktober 2012 und blieben im Vergleich zum Vormonat September 2013 unverändert.

Verbrauchsgüter waren im Oktober 2013 um 1,8 % teurer als im Oktober 2012 (unverändert gegenüber September 2013). Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 2,0 % mehr (– 0,2 % gegenüber September 2013). Besonders stark stiegen im Vergleich zum Oktober 2012 die Preise für Butter (+ 24,4 %), Milch (+ 18,7 %) sowie für Käse und Quark (+ 11,9 %). Verarbeitete Kartoffeln kosteten 7,7 % mehr als im Oktober 2012. Dagegen fielen die Preise für Öle und Fette um 15,1 % gegenüber Oktober 2012. Fleisch (ohne Geflügel) war um 4,5 % billiger als im Vorjahr. Die Preise für Zucker sanken gegenüber Oktober 2012 um 3,3 %.

Gebrauchsgüter waren im Oktober 2013 um 1,1 % teurer als im Oktober 2012 (+ 0,1 % gegenüber September 2013), Investitionsgüter  um 0,7 % (+ 0,1 % gegenüber September 2013).

Destatis

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