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Erstmalig Produkte mit Nutri-Score bei Kaufland

Kaufland führt die vereinfachende Nährwertkennzeichnung Nutri-Score ein. „Die ersten Artikel befinden sich bereits in der Umsetzung und werden noch im ersten Quartal im Markt erhältlich sein“, sagt Oliver Unruh, Geschäftsführer Marken International bei Kaufland. Anhand des Nutri-Scores kann sich der Konsument mit einem Blick über den Nährwert des Produktes informieren. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner hatte zuletzt die Einführung des Kennzeichnungssystems auf freiwilliger Basis für Deutschland beschlossen.

„Der Nutri-Score ist mit unseren Anforderungen an ein Nährwertkennzeichnungssystem und mit unserer Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett gut vereinbar. Es ist für uns selbstverständlich, eine einheitliche und umfassende internationale Lösung zu unterstützen und voranzutreiben“, so Unruh. In den Kaufland-Märkten werden in Zukunft alle bedeutenden Eigenmarkenprodukte diese Kennzeichnung tragen und dem Verbraucher damit eine gesunde Produktauswahl erleichtern. Gestartet wird mit dem Reis- und Maiswaffel-Sortiment der Eigenmarke K-Bio. „Wir haben bewusst eine Warengruppe gewählt, die das gesamte Spektrum der Bewertung von A bis E abbildet. So können wir das Kaufverhalten der Konsumenten besser beobachten und analysieren.“ Das Unternehmen prüft aktuell, inwieweit der Nutri-Score auch in anderen Ländern umsetzbar ist. „Wir sind ein international tätiges Handelsunternehmen und vertreiben Artikel mit mehrsprachigen Verpackungen. Daher ist es wichtig, dass wir eine international anerkannte Kennzeichnung haben, die für verschiedene Länder anwendbar ist“, sagt Unruh.

Zur Reduktionsstrategie von Kaufland

Mit seinem umfassenden Sortiment bietet Kaufland den Verbrauchern zahlreiche Möglichkeiten, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Um eine gesunde Ernährung der Kunden zu unterstützen, setzt sich das Unternehmen in vielfältigen Bereichen ein und hat seine Ziele in einer Reduktionsstrategie zusammengefasst. Bei seinen Eigenmarken sieht Kaufland das größte Einflusspotenzial und stellt daher dieses Sortiment in den Mittelpunkt seiner Strategie. Die Rezeptur jedes Produkts wird auf ihr Reduktionspotenzial geprüft und, wo möglich, umgestellt. Hierbei wird besonders darauf geachtet, die Energiezufuhr der Produkte nicht zu erhöhen und ohne Ersatzstoffe zu arbeiten.

www.kaufland.de

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