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Digitalisierung im Geschäftsalltag

Das digitale Equipment sollte überprüft und auf den aktuellen Stand gebracht werden, so dass Geschäftsabläufe idealerweise einfacher und schneller werden. Die Corona-Pandemie hat die Ansprüche der Verbraucher bei digitalen Angeboten verändert, daher Betriebsinhaber die technische Ausstattung den aktuellen Gegebenheiten anpassen, empfiehlt SumUp, Anbieter von Business-Tools für kleine Händler.

Stehen Kunden vor der Wahl, ob lieber in bar oder bargeldlos bezahlt wird, entscheiden sich immer mehr Kunden für die digitale Zahlung – entweder mit Karte oder kontaktlos per Handy und anderen Wearables, das heißt ohne Unterschrift oder Eingabe der PIN. Wer keine Kartenzahlung ermöglicht, riskiert Umsatzeinbußen und auch Kunden zu verlieren. Daher sollten Händler prüfen, was genau sie davon abhält, Kartenzahlung anzubieten, und ob es sich wirklich lohnt, am Konzept „ausschließlich Barzahlung“ festzuhalten. Experten raten gegebenenfalls zu einer Testphase. Den Einstieg erleichtern günstige Kartenterminal-Modelle, die mit einer einmaligen Anschaffungsgebühr und ohne monatliche Fixkosten sofortige Kartenzahlungen ermöglichen. Wer schon entsprechendes Equipment hat, sollte prüfen, ob es neuere Geräte gibt, die mehr Mobilität und Flexibilität bieten, sodass das Gerät auch saisonal einsetzbar und am Marktstand oder beim direkten Verkauf vor Ort nützlich ist. Geräte mit eigener SIM-Karte und mobiler Datenverbindung sind ortsunabhängig, brauchen keine zusätzliche App via Handy oder Tablet und können so jederzeit genutzt werden.

Digitale Tools können den Geschäftsalltag erleichtern und bei der Optimierung von Abläufen in verschiedenen Bereichen unterstützen. So lassen sich zum Beispiel durch das Verknüpfen von verschiedenen Verwaltungstools Zeit und Geld sparen. Ein gutes Beispiel ist das Geschäftskonto: Viele Banken berechnen für die Kontoführung eines Geschäftskontos Gebühren, die nicht selten zwischen fünf und 30 Euro pro Monat liegen. Doch es geht auch gebührenfrei. Bei der Wahl eines neuen Anbieters sollten der Leistungsumfang und neue digitale Angebote geprüft werden. Ein großer Vorteil: Wenn zum Beispiel das Kartenzahlungsterminal oder andere Zahlungslösungen mit dem Geschäftskonto verknüpft sind, können die Einnahmen direkt auf dem Geschäftskonto verbucht werden und stehen so schnellstmöglich zur Verfügung. Die Verbuchung auf dem Geschäftskonto dauert mittlerweile nicht länger als einen Tag. Zudem können die digital verzeichneten Einnahmen und Ausgaben zugleich mit der Buchhaltung und Steuerabrechnung verknüpft werden, sodass am Ende ein schnellerer Überblick möglich ist und mehr Zeit für andere Optimierungsmaßnahmen am Geschäft bleibt.

Online Termine oder Abholungen vereinbaren, sich über Produkte informieren und Kosten recherchieren – für viele Verbraucher ist das inzwischen fester Bestandteil des Konsumverhaltens. Betriebsinhaber sollten der Entwicklung aufgeschlossen gegenüberstehen und den Schritt in den Onlinehandel ausprobieren, zunächst als Projekt, das parallel zum stationären Geschäft läuft. Zum Start empfehlen Branchen­experten, erst einmal mit einem ausgewählten Produkt zu beginnen. Die ersten Monate sollten dann zum Ausprobieren genutzt werden. Auch das Promoten über Social Media sollte im Blick sein. Den Weg in den E-Commerce-Bereich erleichtern unkomplizierte Tools, die unerfahrenen Händlern mit einfach gestalteten Schritten den Weg ebnen.

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