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Den Wert der Marke kommunizieren

„Wir wollen Schwarzwälder Schinken als Delikatesse am Markt etablieren“, sagt Hans Schnekenburger, Vorstandsvorsitzender des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller, Villingen-Schwenningen, und thematisiert anlässlich der Jahrespressekon­ferenz die Wertschöpfung und Qualität des geräucherten Rohschinkens. Mit einer Steigerung von knapp zwei Prozent auf 8,77 Mio. Schwarzwälder Schinken ist der geräucherte Rohschinken aus dem Schwarzwald die beliebteste Schinkenspezialität Deutschlands und der meist gekaufte, geräucherte Rohschinken Europas. Schwarzwälder Schinken verzeichnete in den vergangenen Jahren konsolidiertes Wachstum auf der Basis eines stabilen Inlandsmarktes und leichten Zuwächsen im Export (Exportanteil circa 15 Prozent). Das SB-Segment (rund 55 Prozent) verzeichnet eine gute Entwicklung und „die Bedienungsware erlebt eine kleine Renaissance“, sagt Schnekenburger. Vor den Augen des Kunden aufgeschnittener Schinken „kommt handwerklich daher“ und dokumentiert hochwertige, regionale Qualität.

„Unser Ziel ist es, den Wert unserer Marke verstärkt zu kommunizieren. Schwarzwälder Schinken steht für hohe Qualität, die auf dem EU-geschützten Herstellungsverfahren in der Region beruht und von den weitgehend mittelständisch geprägten Betrieben im Schwarzwald garantiert wird“, sagt Schnekenburger. Wertschöpfung entstehe durch Information und Transparenz. „Wir stellen fest, dass dem Verbraucher oft die Hintergründe fehlen. Hier setzen wir unter anderem mit dem Schwarzwälder Schinkenmuseum an“, sagt Schnekenburger.

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