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Das nachhaltigste Räucherverfahren

Immer mehr Kunden greifen mittlerweile zu Bio-Lebensmitteln. Nach Angaben des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) gaben im Jahr 2018 die Verbraucher in Deutschland 5,5 Prozent mehr Geld für Öko-Food aus. Das überrascht nicht: Bio-Lebensmittel sind gesünder, belasten die Umwelt weniger und stärken meist die regionale Wirtschaft. Den hohen Kundenerwartungen kann bei geräucherten Lebensmitteln nur CleanSmoke gerecht werden. Mit dem innovativen Räucherverfahren lassen sich gesundheitlich unbedenkliche Produkte herstellen, die sicher, umwelt- und ressourcenschonend geräuchert werden.

Beim Räuchern mit Rauch aus Primärrauchkondensat, dem sogenannten CleanSmoke, wurde der Rauch zuvor von Schadstoffen wie Asche, Teer und PAKs gereinigt. Zum Räuchern in den Räucherkammern wird mittels Druckluft aus dem Kondensat Rauch frisch erzeugt. Kunden und interessierte Öffentlichkeit über die Potenziale der CleanSmoke-Technologie aufzuklären, hat sich die CleanSmoke Coalition (CSC), eine gemeinsame Initiative von Herstellern von Primärrauchprodukten, Lebensmittelproduzenten und Handel, zum Ziel gesetzt.

CleanSmoke ist aktiver Gesundheits- und Umweltschutz

Kein Wunder, dass die Europäische Union den Einsatz von Rauchkondensaten ausdrücklich befürwortet, da diese als weniger gesundheitsbedenklich angesehen werden als der konventionelle Räucherprozess (EU-Verordnung 2065/2003).

Doch CleanSmoke überzeugt auch mit einer wesentlich besseren Ökobilanz: Bis zu 80 Prozent weniger CO₂-Emissionen als beim konventionellen Räuchern entstehen mit der innovativen Technologie. Und weil es bei CleanSmoke weder offenes Feuer noch Glut gibt, werden auch keine Emissionen wie Stickstoffoxide (NOx) und Kohlenmonoxid (CO) freigesetzt. Zudem ließen sich mit CleanSmoke allein in Deutschland etwa 830.000 m3 Wasser und ca. 600 Millionen kWh Energie pro Jahr einsparen. Darüber hinaus ließen sich jährlich etwa 2.600 Tonnen Reinigungsmittel einsparen, da die CleanSmoke-Räucherabteilungen wesentlich leichter zu reinigen sind. Außerdem könnte noch auf rund 40 Tonnen Chemikalien verzichtet werden – das ergab ein Life Cycle Assessment des Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik.

„CleanSmoke ist produkt- und umweltfreundlich. Das Verfahren ist für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln wie gemacht“, sagt Uwe Vogel, Chairman der CleanSmoke Coalition.

www.clean-smoke-coalition.eu

www.cleansmoke.eu

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