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Bilanz: Lebensmittelüberwachung

Baden-Württembergs Verbraucherminister Alexander Bonde zog eine positive Bilanz der Lebensmittelüberwachung im Jahr 2011: Obwohl mehr Kontrollen und Probenuntersuchungen als im Vorjahr durchgeführt worden waren, lag die Beanstandungsquote auf gleichem Niveau. In 72.000 Betrieben wurden insgesamt 107.000 Kontrollbesuche vorgenommen, lediglich 2,2 Prozent davon mussten aufgrund der sehr schlechten Hygienezustände sofort geschlossen werden.

Bilanz: Lebensmittelüberwachung
Auf der Landespressekonferenz zog der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde (Mitte) eine positive Bilanz der Lebensmittelüberwachung. -

„Die baden-württembergische Lebensmittelüberwachung konnte im letzten Jahr einmal mehr zeigen, dass sie gut aufgestellt ist und ein hohes Niveau der Lebensmittelsicherheit garantiert. Gleichzeitig stellt sich die Lebensmittelüberwachung in Baden-Württemberg immer neuen Herausforderungen – von der Herkunftsbestimmung von Lebensmitteln bis zur Überwachung des Internethandels. Für die grün-rote Landesregierung hat der Bereich Lebensmittelüberwachung auch weiterhin höchste Priorität. Wir werden den begonnenen Stellenaufbau in den nächsten beiden Jahren daher weiter fortsetzen“, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde bei der Landespressekonferenz zur Vorstellung des Jahresberichts 2011 der amtlichen Lebensmittel-, Trinkwasser- und Futtermittelüberwachung in Stuttgart. Der Jahresbericht trage zur Transparenz in diesem wichtigen Verbraucherschutzbereich bei.

Von den über 51.000 im letzten Jahr untersuchten Proben wurden lediglich 0,2 Prozent als gesundheitsschädlich beurteilt. „Unsere Kontrolle der Kontrolle wirkt“, zeigte sich der Minister überzeugt.

„Die Bürgerinnen und Bürger sind berechtigterweise sehr sensibel, wenn es um die Sicherheit der Lebensmittel, die Bekämpfung von Tierseuchen und den Tierschutz geht. Wir wollen deshalb – trotz der angespannten Haushaltssituation – in diesem Bereich des Verbraucherschutzes Prioritäten setzen. Die Landesregierung will daher den baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen in den Jahren 2013 und 2014 jeweils Mittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro zur Verfügung stellen, damit diese jährlich 22 zusätzliche Lebensmittelkontrolleure einstellen können“, so Verbraucherminister Bonde abschließend. Außerdem würden bereits in diesem Jahr zehn zusätzliche Tierarztstellen für die Lebensmittel- und Veterinärüberwachung in den Kreisen bereitgestellt; in den Jahren 2013 und 2014 sollten jeweils zehn weitere folgen.

Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

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