Produktion -

Betäubungsdaten per Mausklick einsehen

In der Fleischverarbeitung denkt heute kaum mehr ein Betrieb über den Einsatz effizienzsteigernder Technologien nach, ohne vorab Maßnahmen zur Wahrung des Tierwohls ergriffen zu haben.

Schon vor nunmehr einem Jahrzehnt hat der Maschinenhersteller Freund, Paderborn, Wirtschaftlichkeit und die ethischen Anforderungen des Tierschutzes nicht länger getrennt voneinander betrachtet und die Betäubungstransforma­toren STUN-E512, STUN-E513 und STUN-E514 entwickelt. Diese waren, so der Hersteller, ihrer Zeit in puncto Datenaufzeichnung und Anpassung der Betäubungsparameter weit voraus. Denn schon damals wurden etwa Anwendungsfehler und mangelhafte Betäubungsvorgänge frühzeitig angezeigt, um durch eine Anpassung der Betäubungsparameter gezielt gegensteuern zu können.

Das Unternehmen hat diese Technik in den aktuellen Betäubungstransformatoren STUN-­E4, STUN-E6 und STUN-E8 noch weiter verfeinert. Ausgestattet mit einem Webinterface samt Schnittstelle zur Internet­anbindung, lassen sich aufgezeichnete Betäubungsdaten künftig per Mausklick einsehen und auf Wunsch exportieren. Ebenso lassen sich kundeneigene Konfigurationen und anforderungsspezifische Betäubungsparameter im Handumdrehen per Fernzugriff anpassen. Bedienfehler, die nicht selten einhergingen mit mangelhaften Betäubungsvorgängen und stillgelegten Betäubungstransformatoren, lassen sich so mit wenigen Klicks von einem der qualifizierten Freund-Techniker korrigieren.

Auch das physische Speichern und Archivieren von Aufzeichnungsdaten, welche spätestens ab Dezember 2019 akribisch genau aufgezeichnet, abgespeichert und archiviert werden müssen, lässt sich mit den neuen Betäubungstransforma­toren mühelos umgehen. Obendrein sorgt das Freund-eigene Rechenzentrum mit Sitz in Deutschland für den Schutz und die Sicherung der kundeneigenen Daten.

Durch die Übernahme und Eingliederung der Karl Schermer GmbH & Co. KG in die Freund Unternehmensgruppe, setzt Freund künftig auch in der Bolzenschussbetäubung konsequent auf Qualität „Made in Germany“ und zeigt damit, wie mühelos sich Tierwohl und die Effizienz des eingesetzten Handwerkszeugs auch in der Betäubung miteinander vereinen lassen.

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