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Berufskleidung: Was jetzt beim Waschen zu beachten ist

Gerade Unternehmen, die ihre Arbeitskleidung selbst waschen oder dies den Mitarbeitern überlassen, stehen aktuell vor Unsicherheiten bei ihrer Wäscheversorgung. Fachwissen bezüglich der richtigen Waschtechnik und Vorgehensweisen ist gefragt.

Die CWS Hygienemanagerin Debbie Hartung hat hilfreiche Hinweise zum Waschen von Berufskleidung in der aktuellen Situation für Unternehmen zusammengestellt.

  • Tragen von Berufskleidung
    Jeder Mitarbeitende im Team sollte stets nur seine eigene Berufskleidung tragen. Dies empfiehlt sich generell. Aber insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt sollten keine Jacken an Kollegen verliehen werden oder ähnliches.
  • Kleidung während Arbeitszeit tragen
    Berufskleidung sollte nur während der Ausführung der Arbeit getragen werden, nicht noch nach Feierabend. Sie sollte getrennt von der Privatkleidung aufbewahrt werden.
  • Separat waschen
    Berufskleidung sollte nicht mit privater Wäsche zusammen gewaschen werden. Idealerweise auch nicht in der gleichen Waschmaschine. Aktuell ist zwar keine Übertragung von SARS-CoV-2 auf Gegenstände bekannt – aber dies ist eine wichtige Vorsichtsmaßnahme, die auch im Regelfall eingehalten werden soll.
  • Temperatur so hoch wie möglich
    Die Berufskleidung sollte mit der höchstmöglichen Temperatur, die die Kleidung erlaubt, gewaschen werden, idealerweise bei 60 Grad. Denn bei diesen Temperaturen werden in Verbindung mit einem Vollwaschmittel die Coronaviren laut Robert-Koch-Institut inaktiviert.
  • Arbeitskleidung mit Vollwaschmittel waschen
    Die Arbeitskleidung sollte mit Vollwaschmittel gewaschen werden. Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe wirkt am effektivsten bei der Bekämpfung der Viren.
  • Verhalten bei Verdachtsfällen
    Waschen bei 60 Grad mit Vollwaschmittel: Kleidung von einem an COVID-19 infizierten Mitarbeitenden sollte laut Robert-Koch-Institut bei mindestens 60 Grad mit einem Vollwaschmittel gewaschen und anschließend gründlich getrocknet werden. Nach der Beladung der Maschine sollten die Hände gründlich gewaschen und getrocknet werden.
    Kleidung für eine Woche separat lagern: Sollte die Aufbereitung nur mit einer niedrigeren Temperatur möglich sein, empfiehlt es sich, die Kleidung separat in einer Tüte für mindestens eine Woche zu lagern und anschließend wie gewohnt zu waschen. Da die Coronaviren nicht sehr stabil in der Umwelt sind, sind sie laut Bund für Risikobewertung auf trockenen Oberflächen nur einige Stunden bis wenige Tage infektiös.
  • Textilen Dienstleister informieren
    Unternehmen, die bereits einen textilen Dienstleister in Anspruch nehmen, müssen dringend dessen Vorgaben zum Umgang mit potenziell kontaminierter Wäsche beachten. Bei Verdachtsfällen im Unternehmen, den Dienstleister vorab telefonisch informieren. Die Wäsche wird dann in gesonderten Containern abgeholt, die Fahrzeuge werden anschließend desinfiziert.
www.cws.com
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