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Bernd-Tönnies-Preis erstmals vergeben

Christina Hucklenbroich, Redakteurin im Ressort Natur und Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist erste Preisträgerin des Bernd-Tönnies-Preises. Die studierte Veterinärmedizinerin erhält die Auszeichnung für ihre journalistische Arbeit, insbesondere ihre Arbeiten zur Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde ihr Anfang November am Vorabend des ersten Tönnies Forschung Symposiums von Clemens Tönnies, Vorsitzender des Stiftungsrates der Tönnies Forschung und geschäftsführender Gesellschafter von Tönnies, überreicht.

„Christina Hucklenbroich versteht es, in ihren Artikeln Missstände und komplizierte Zusammenhänge in der Tierhaltung und auch der Tiergesundheit zu thematisieren, frei von Polemik oder oberflächlicher Meinungsmache. Diese werden auf einem hohen fachlichen Niveau analysiert und Wege zur Lösung der Probleme gewiesen“, lobte der Laudator Dr. Dr. Kai Frölich, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums und Direktor des Tierparks Arche Warder e.V. in Schleswig-Holstein. Neben Artikeln, die sich mit den konkreten Haltungsbedingungen von Tieren befassen, fänden auch generelle ethische Aspekte des Tierschutzes in ihren Arbeiten genügend Raum.

Der in diesem Jahr zum ersten Mal vergebene Bernd-Tönnies-Preis würdigt wissenschaftliche und journalistische Arbeiten, Buchveröffentlichungen oder andere Aktivitäten, die sich mit zukunftsorientierten tierschutzrelevanten Aspekten in der Nutztierhaltung befassen. Ausgelobt wird der Preis durch die „Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Forschung über die Zukunft des Tierschutzes in der Nutztierhaltung“, kurz: „Tönnies Forschung“.

Die Tönnies Forschung beabsichtigt, den Preis, der an den 1994 verstorbenen Firmengründer Bernd Tönnies erinnert, alle zwei Jahre zu vergeben. Mögliche Preisträger können vom Stiftungs-Kuratorium oder auch von Dritten vorgeschlagen werden.

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