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Belgien forciert Schweineproduktion

Im zurückliegenden Jahr sind die Investitionen in den flämischen Schweine haltenden Betrieben gegenüber 2009 um 35 Prozent auf 113,8 Millionen Euro gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht des „Flämischen Landwirtschaftlichen Investitionsfonds“ (VLIF) hervor. Investiert wurde vornehmlich in den Bereichen Umwelt, sanitäre Maßnahmen, Tierwohlsein und Energie.

Besonders hoch war die Investitionsbereitschaft in der Sauen haltenden Branche: Wurden 2009 noch 26,9 Millionen Euro ausgegeben, so waren es 2010 bereits 41,7 Millionen Euro. Das ist eine satte Steigerung von 55 Prozent. Die Umstellung auf die Gruppenhaltung tragender Sauen ab 2013 spiegelt sich hier deutlich wider.

„Aus diesen Zahlen kann abgeleitet werden, dass Belgien auch weiterhin eine zuverlässige Bezugsquelle für Schweinefleisch bleibt“, sagt Paul Coenen, Geschäftsführer von Flanderns Agrar-Marketing-Büro VLAM in Köln.

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