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Beitrag zur Berufsgenossenschaft auf der Zielgeraden

Der Beitrag zur Berufsgenossenschaft befindet sich für Unternehmen der Fleischwirtschaft auf der Zielgeraden. Die Umlage für das vergangene Jahr war die letzte ihrer Art, ab diesem Jahr gilt ein gemeinsamer Gefahrtarif und damit auch eine Umlage für alle Branchen.

Im Vordergrund stand deshalb bei der Beitragsberechnung 2018 ein harmonischer Übergang in diese erste gemeinsame Umlage, die eine absehbare Beitragssteigerung mit sich bringen wird. Der Beitrag stieg zwar für das Jahr 2018 (je nach Lohnsumme) zwischen drei und vier Prozent, allerdings kommen wegen der bereits gezahlten, höheren Vorschüsse in der Regel keine Nachzahlungen auf die Unternehmen zu. Ebenfalls angehoben werden die Vorschüsse auf die gemeinsame Umlage, die voraussichtlich kostendeckend sein werden. In den vergangenen Jahren wurde der Beitrag gestützt, er bewegt sich allerdings noch immer unter dem Niveau von 2011.

Die Zahl der gemeldeten Unfälle betrug im vergangenen Jahr 189.899, ein Rückgang um 3,5 Prozent. Das ist die geringste Zahl der gemeldeten Unfälle der letzten zehn Jahre. Auch die meldepflichtigen Unfälle – das sind solche, bei denen eine Arbeitsunfähigkeit von über drei Tagen besteht – gingen um fast drei Prozent zurück.

Ebenfalls rückläufig sind die gemeldeten Berufskrankheiten, hier gibt es einen Rückgang um vier Prozent zu vermelden. Die Ausgaben der Berufsgenossenschaft blieben im Jahr 2018 fast auf Vorjahresniveau: Insgesamt 478,5 Mio. Euro wendete die BGN für Entschädigungsleistungen auf. Größter Ausgabenpunkt waren die Renten (228 Mio. Euro), gefolgt von Ausgaben für Heilbehandlung (169 Mio. Euro) sowie Verletztengeld (52 Mio. Euro).

www.bgn.de

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