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AVO: Werkserweiterung im Zeitplan

Die Unsicherheit war spürbar und die Erleichterung entsprechend groß: Trotz Corona-Krise befindet sich der Bau des neuen Logistikzentrums voll im Zeitplan. Der Inbetriebnahme dieser größten Investition in der gut 100-jährigen Unternehmensgeschichte der AVO-Werke im kommenden Jahr steht also nichts im Weg.

Fast könnte man meinen, die Gemeinde Belm hat ein neues Wahrzeichen erhalten. In den letzten Monaten deutete sich mit der Errichtung des Rohbaus an, wie groß das Vorhaben der Gewürz-spezialisten aus Belm sein würde. Jetzt sind die Dimensionen der neuen Gebäude zwischen Industriestraße und Bremer Straße sehr gut sichtbar: Mehr als 120 m lang und bis zu 25 m hoch. Das neue Logistikzentrum setzt ein Zeichen in der Gemeinde Belm im Landkreis Osnabrück.

„Rund 40 Millionen Euro investiert AVO in das Gesamtprojekt“, resümiert Geschäftsführer Bernhard Loch, der dieses Projekt in Zusammenarbeit mit dem Technischen Leiter, Dr. Kurt Höfelmann, verantwortlich umsetzt. „Damit legen wir den Grundstock von Gewinn und Erfolg von morgen.“

Geschäftsführer Bernhard Loch ist es auch, der einen Einblick in die Dimensionen des neuen Logistikzentrums gewährt. „Im Rahmen der Erweiterung entsteht ein vollautomatisiertes Hochregallager mit 15.000 Palettenstellplätzen sowie weiteren 3.800 Stellplätzen für Lebensmittelcontainer und kühlpflichtige Produkte. Auch das vollautomatische Lager für Stapelbehälter wird erweitert. Eine Kühlgasse bietet zukünftig weiteren 14.600 Stapelbehältern für kühlpflichtige AVO-Produkte Platz. Die acht neuen Rampen in der Versandhalle sind dann im wahrsten Sinne des Wortes ‚die Tore zur Welt‘. Das Bindeglied zwischen Bestandsgebäuden und Werkserweiterung ist ein Verbindungsbau, der unter anderem das neue Mitarbeiterrestaurant beherbergen wird.“

Nach der Fertigstellung des Rohbaus läuft aktuell der Innenausbau mit der Installation der Anlagen- und Prozesstechnik reibungslos und auf vollen Touren. „Wir hatten massive Bedenken, ob sich unser Projekt durch die Lockdown-Maßnahmen in Deutschland und Europa im geplanten Zeitrahmen umsetzen lässt. Dass wir absolut im Zeitplan liegen, verdanken wir zum einen der Tatsache, dass wir als systemrelevantes Unternehmen unseren Geschäftsbetrieb aufrecht erhalten konnten, und somit alle am Projekt beteiligten Unternehmen aus dem In- und Ausland die hochprofessionelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit ohne Unterbrechung fortsetzen konnten“, so Dr. Kurt Höfelmann, Technischer Leiter der AVO-Werke, „Die Fertigstellung des Hochregallagers, der Fördertechnik sowie der Steuerungs- und IT-Installationen sind nun die beherrschenden Themen im Projektablauf.

Für Geschäftsführer Guido Maßmann ist die Werkserweiterung eine absolut notwendige Investition, um auch zukünftig dem wachsenden Bedarf der Kunden aus Lebensmittelhandel, Lebensmittelindustrie und Lebensmittelhandwerk gerecht zu werden: „Mit 8.000 Produkten im Sortiment versorgen wir unsere Kunden national und international. Die Komplexität der damit verbundenen Logistikprozesse können wir mit dem neuen Logistikzentrum ideal abbilden. Als Marktführer für Verarbeitungsgewürze in Deutschland und Europa können wir somit nicht nur unsere Marktposition festigen, sondern auch unsere internationale Ausrichtung und die damit verbundenen ambitionierten wirtschaftlichen Ziele noch effektiver und erfolgreicher weiterverfolgen.“

Passend zum anstehenden 100-jährigen Firmenjubiläum in 2021 werden dann vollautomatisch tausende Tonnen von Naturgewürzen, Gewürzmischungen, Flüssigwürzungen und Marinaden von AVO in Belm aus in die ganze Welt geliefert.

www.avo.de

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