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Aktion: Schneiden ohne Risiko

15.000 behandlungsbedürftige Unfälle mit handgeführten Messern - die hat allein das Gastgewerbe nach Hochrechnungen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) aus Mannheim jährlich zu erwarten. Die BGN, Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung für Hotellerie und Gastgewerbe, sagt auch: Unfälle mit Schnittverletzungen gehören in der Gastronomie zu den Spitzenreitern der Unfallstatistik.

Jedem dieser einschneidenden Ereignisse folgt im Mittel eine Arbeitsunfähigkeit von 7,4 Tagen, mit Lohnfortzahlung, Mehrarbeit für die Kollegen oder 7,4 Tagen Bezahlung einer Ersatzarbeitskraft bezahlen.

In einer bundesweiten Aktion „Schneiden ohne Risiko“ ist die BGN noch bis Ende Dezember in ihren Mitgliedsbetrieben unterwegs.

Wenn die Betriebsleitungen die Aktionen unterstützen, können sich die Mitarbeiter bei den informellen und praktischen Veranstaltungen vor Ort gegen die Gefahren beim Umgang mit den scharfen Werkzeugen wappnen. Das Ziel: Schnittverletzungen massiv zurückdrängen und damit die Kosten für die Mitgliedsbetriebe senken.

Weitere Informationen und Anmeldung unter E-Mail: schneiden-ohne-risiko@bgn.de.

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