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Abonnent des Monats: Metzgerei & Partyservice Hug, Steinen

Seit 1952 gibt es die Metzgerei und Partyservice Hug in Steinen im Südwesten Baden-Württembergs. Heute beschäftigt der Betrieb mit fünf Filialen, Großhandel, Partyservice und Tagesrestaurant sowie einer Eventlocation rund 100 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, die circa 90 Prozent der angebotenen Produkte selbst herstellen. Die Fleischerei sprach mit Christoph Hug über sein Unternehmen.

Die Fleischerei: Herr Hug, Ihr Betrieb liegt im Vorderen Wiesental des Südschwarzwaldes, in unmittelbarer Nähe des Dreiländereck, Deutschland/Schweiz/Frankreich. Für welche Spezialitäten sind Sie bekannt?

Christoph Hug: Schwarzwälder Spezialitäten sowie die Meterwurst, eine besondere Rohwurst, die in unseren Filialen sowie im ausgewählten Einzelhandel als Meterware angeboten wird und sich großer Beliebtheit erfreut. Ebenso unsere von Hand gelegten Landjägerbrezeln.

Die Fleischerei: Mit welchen Aktionen machen Sie Kunden auf sich aufmerksam?

Christoph Hug: Wir sind auf allen sozialen Kanälen wie Facebook und Instagram sowie auf unserer eigenen Homepage präsent und informieren unsere Kunden über Events und Angebote. Außerdem haben wir einen wöchentlichen Flyer für die Kunden und bieten mehrmals im Jahr Grillevents in unserer Eventfabrik 33 an.

Die Fleischerei: Sie haben einen florierenden Partyservice und eine besondere Eventlocation als Geschäftszweige.

Christoph Hug: Ja, mit unserem Partyservice erwirtschaften wir circa 16 Prozent unseres Gesamtumsatzes. Neben dem klassischen Abholservice bieten wir mit unserer Eventfabrik 33 auch eine eigene exklusive Eventlocation in einer alten Bettfedernfabrik. Wir bieten unseren Kunden exklusive Möglichkeiten, ihre Wünsche und Vorstellungen zu realisieren, dabei setzen wir auf einen ganzheitlichen Service von der Planung bis hin zur Umsetzung der Kundenkonzepte. Wir inszenieren Produktpräsentationen ebenso wie Hochzeiten und Firmenfeiern.

Die Fleischerei: Was ist das Besondere an Ihrem Betrieb?

Christoph Hug: Besonders ist die Ausgewogenheit der Betriebszweige und die Synergien, die dadurch entstehen. Die Vielfältigkeit unserer selbsthergestellten Produkte nach Familienrezepturen führt sich so in der Vielfältigkeit der Geschäftsbereiche fort. Während viele Betriebe die Vorteile in der Spezialisierung sehen, gehen wir den entgegengesetzten Weg.

Die Fleischerei: Welches ist Ihr Leibgericht?

Christoph Hug: Ein Leibgericht im klassischen Sinn habe ich nicht, tendiere aber – wohl berufsbedingt – zu gutem Fleisch. Ein sechs Wochen am Knochen gereiftes Hochrippsteak aus unserem Dry Ager, das auf einem unserer OFYR-Grills zubereitet und nur mit Meersalzflocken gewürzt wird – eine Delikatesse. Auch sous vide gegartes Secreto vom Iberico-Schwein steht ganz oben auf meiner Liste der Lieblingsspeisen.

Die Fleischerei: Ihr Betrieb ist seit 1977 Abonnent von Die Fleischerei. Warum lesen Sie unser Fachmagazin?

Christoph Hug: Weil ich mich für unseren Berufsstand interessiere und mich stetig weiterentwickeln möchte. Dazu gehört sich weiterzubilden, eben auch durch Fachliteratur wie Die Fleischerei.

Die Fleischerei: Welche Themen interessieren Sie besonders?

Christoph Hug: Obwohl das Thema fast schon überstrapaziert wird, ist es doch wichtig, sich über alle Möglichkeiten der Digitalisierung zu informieren. Besonders kleine familiengeführte Unternehmen wie unseres werden hier vor eine große Aufgabe gestellt. Es gilt hier Fahrt aufzunehmen und die richtigen Lösungen für den eigenen Betrieb zu finden. Daher bin ich besonders Interessiert an Artikeln, die mir hierbei helfen können

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