In vielen weiterführenden Schulen machen die teilweise langen Wege der Schüler es nötig, dass in der Schule ein Mittagessen angeboten wird. Die Zahl der Schüler und der ausgegebenen Mahlzeiten ist relativ stabil und die Zeiten, ebenso wie die Urlaubszeiten, sind langfristig planbar.
Damit sollte man als Anbieter von Leistungen für den Außer-Haus-Markt meinen, Schulverpflegung sei eine interessante Ergänzung zum eigenen Portfolio. Leider gibt es diese Vorteile nicht ohne ein paar gravierende Nachteile.
Da ist zunächst der Kostenfaktor: Die Mahlzeiten für die Heranwachsenden sollten möglichst ausgewogen und lecker sein, damit die Schüler das Angebot auch annehmen. Der Preis pro Mahlzeit muss aber, verglichen mit anderen Kantinen, deutlich geringer sein. Schließlich handelt es sich bei der Zielgruppe um Schüler ohne eigenes Einkommen.
Die Auswahl der angebotenen Speisen muss für Kinder und Jugendliche attraktiv sein. Eine Aufgabe, die für sich alleine genommen schon schwierig ist, auch ohne den Preisdruck in diesem Marktsegment. Man hat es außerdem mit Kunden zu tun, die im täglichen Umgang nicht immer die einfachsten sind.
Sollte man die Herausforderungen dieses Segments jedoch meistern können und wollen, so verspricht die Belieferung von Schulen und Tagesstätten langfristig sicher lohnende Geschäfte.
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Marktinfo
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