Wissen, was drin ist: Knoblauch
Foto: Sabrina S., pixelio Produkte mit Knoblauch gehören ins Sortiment von Fleischereien. Großes Bild

Ganz gleich, ob wir uns selbst zu der einen oder anderen Fraktion zählen, wir müssen uns in der Fleischerei mit dem Knoblauch auseinandersetzen, denn für viele unserer Kunden gehört der Knoblauch einfach dazu.

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Botanisch gehört Knoblauch (Allium sativum) zu der Familie der Liliengewächse und wird bis zu 70 cm hoch. Die Knolle wächst unter der Erde und besteht aus bis zu zehn Zehen. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Zentralasien, wird aber schon seit etwa 5.000 Jahren kultiviert und heute fast weltweit angebaut. Bereits im antiken Ägypten war Knoblauch bekannt.

Bei uns in Deutschland wird vorwiegend der weiße Knoblauch verarbeitet. Daneben gibt es auch noch den rosa Knoblauch, der etwas milder schmeckt und vorwiegend in Frankreich und Spanien angebaut wird. Seine Zehen sind kleiner als bei weißem Knoblauch.

Im Frühjahr gibt es häufig auch den frischen grünen Knoblauch. Ganz junge Knollen werden geerntet, solange sie noch recht klein sind und eine dezente hellgrüne Farbe haben.

Wenn der Knoblauch nicht frisch verarbeitet wird, so kommt er meist als Granulat, Pulver oder Paste in den Handel. Die gehobenen Qualitäten werden nur mechanisch verarbeitet, ohne Zusätze. Die einfachen Qualitäten werden häufig mit Schwefeldioxid behandelt, um die weiße Farbe zu behalten. Die Behandlung mit Schwefeldioxid ist kennzeichnungspflichtig.