Weniger Salz verarbeiten
Foto: Wiberg Mit dem Salzersatz Natrivit lässt sich natriumreduzierte Brühwurst ohne Geschmackseinbuße herstellen. Großes Bild

Weniger Salz zu verarbeiten und zugleich keine Geschmackseinbußen in Kauf zu nehmen, ist daher für viele Fleischverarbeiter ein Problem, das an die „Quadratur des Kreises“ erinnert. Doch wie viel Salz braucht der Mensch, und wie viel des früher als „weißes Gold“ bezeichneten Gewürzes ist gegebenenfalls ungesund?

Ernährungswissenschaftler empfehlen, dass gesunde Erwachsene etwa 5-6 g Salz pro Tag mit der Nahrung aufnehmen sollten. Die tatsächliche Zufuhr liegt hierzulande allerdings durchschnittlich bei 8-12 g pro Tag. Wer seinem Körper aber regelmäßig und auf Dauer zu viel Salz zuführt, überfordert seine Nieren und belastet sein Herz-Kreislauf-System.

Salz ist bei der Herstellung von Schinken und Wurstwaren ein unverzichtbarer funktioneller Bestandteil und trägt wesentlich zum Gelingen erstklassiger Endprodukte bei. So begünstigt Salz die Bindungseigenschaften in Fleischwaren und wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit aus. Zudem dient Salz als natürlicher Verstärker des fleischigen Geschmacks.

Obwohl Salz demnach ein so wesentlicher Faktor in der Wurstproduktion ist, können Fleischverarbeiter den Salzgehalt in Schinken- und Wurstprodukten reduzieren, ohne dass der Geschmack darunter leidet ohne auf die funktionalen Vorteile des Inhaltsstoffes verzichten zu müssen. Das soll jedenfalls durch Verarbeitung von Natrivit möglich sein, ein Spezialprodukt, das das österreichische Gewürzunternehmen Wiberg anbietet. Die Produkte aus dem optimierten Natrivit-Sortiment ersetzen herkömmliches Speise- und Nitritpökelsalz bei geringerem Natriumgehalt. Die gewohnte Funktionalität bleibt laut Hersteller erhalten und der Geschmack von Schinken und Wurstwaren wird nicht beeinträchtigt.

Die Natrivit-Produkte stellt Wiberg ab sofort auch ohne kennzeichnungspflichtige allergene Zutaten (gemäß EU-Recht) zur Verfügung.