Denn: „Die Verunsicherung der Unternehmer unserer Branche ist hier sehr groß“, stellt PSB-Bundesgeschäftsführer Wolfgang Finken fest. So sei das bloße Anliefern von warmen Speisen steuerlich ermäßigt, während das auf die übrigen Dienstleistungen von Partyservice-Unternehmen und Caterern nicht zutreffe. Diese Regelung führe in der Praxis zu großen Abgrenzungsproblemen, beobachtet der PSB ständig. Eindeutige und unmissverständliche Regelungen würden die Arbeit der Betriebsinhaber auf jeden Fall erleichtern und verbessern, so Finken.
Für den Branchenfachverband ist jedoch auch klar, dass ein reduzierter Mehrwertsteuersatz auf Gastfreundschaft von einheitlichen sieben Prozent die beste Lösung wäre – analog zu der entsprechenden Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), von der bereits die Hotellerie profitieren konnte. „Ein solcher Mehrwertsteuersatz würde zu mehr Investitionen und Arbeitsplätzen führen“, ist Wolfgang Finken überzeugt.
Thomas Klaus