
- Foto: Gut Owstin
Der Verzehr von Fleisch und Wurst vom Strauß ist auch ernährungsphysiologisch zu empfehlen.
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Durch die BSE-Krise stieg die Nachfrage nach Straußenfleisch in Deutschland in den Jahren 2001 und 2002 deutlich an und es entstanden hierzulande einige Zuchtbetriebe. Der Bedarf an Straußenfleisch kann inzwischen sehr gut bei Züchtern in Deutschland gedeckt werden.
Das Fleisch ist sehr dunkel und ist mit anderem Wildfleisch oder dunklem Rindfleisch vergleichbar. Die Konsistenz dagegen ähnelt mehr dem Putenfleisch. Auch im Geschmack ist der Strauß zwischen Rinderfilet, Puten- und Entenfleisch anzusiedeln. Bei richtiger Zubereitung ist das Fleisch sehr zart und bekömmlich.
Ernährungsphysiologisch ist Straußenfleisch ebenfalls wertvoll, da es weniger Fett enthält als Rind und Schwein sowie auch cholesterinärmer ist. Der insgesamt geringere Fettanteil besteht zu großen Teilen aus essenziellen, ungesättigten Fettsäuren, die im Körper nicht gebildet werden können und über die Nahrung aufgenommen werden müssen.
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