Wann ist ein Sonderangebot lukrativ? Vor allem, wann ist es lukrativ für beide Seiten? Wer über Sonderangebote nachdenkt, muss sich Gedanken über die Kosten des Angebots machen.

Angebote erzeugen direkte Kosten durch die Verkaufsförderung. Ob Sie Handzettel drucken, Inserate aufgeben, Plakate gestalten und aufhängen oder Radiowerbung machen, Ihr Angebot bekannt zu machen, wird Geld kosten. Des weiteren haben Sie durch die Verkaufsförderung und das Angebot selber mehr Arbeiten zu erledigen. Diese zusätzliche Arbeitszeit kostet ebenfalls. Weitere Kosten können entstehen, durch einen Absatzrückgang bei ähnlichen Waren und durch die geringere Marge bei der Angebotsware.

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Dem gegenüber stehen geringere Kosten durch Rabatte, die bei größeren Einkaufsmengen von Rohstoffen zur Herstellung der Angebotsware in Anspruch genommen werden können. Außerdem steigen die Umsätze durch den Verkauf der Angebotsware, und Sie können Mehreinnahmen durch zusätzliche Umsätze bei anderen Waren aus Ihrem Sortiment erzielen. Und: Wenn die Kunden mit Ihrem Angebot zufrieden sind, ergeben sich im Anschluss an das Angebot vielleicht weitere Umsätze durch regelmäßige Einkäufe.

Damit ein Sonderangebot wirkt, sollte es auch im Laden geschickt herausgestellt werden. Verwenden Sie große Preisschilder und intensive Farben, um für Aufmerksamkeit zu sorgen. Lassen Sie das Sonderangebot nicht zu lange aktiv. Eine kürzere Laufzeit, zum Beispiel nur am Wochenende, hat einen nachhaltigen Eindruck. Läuft das Sonderangebot länger als eine Woche, verliert sich der Vorteilsaspekt und es wird „normal“.

Bedenken Sie auch, dass es für ein erfolgreiches Sonderangebot kaum reichen wird, wenn Sie irgendeine Ware einfach nur günstig anbieten. Das Angebot muss attraktiv sein und für Ihre Kunden interessant. Ein Kochschinkenangebot zum Auftakt der Spargelsaison, Grillwürste in der Grillsaison oder Suppenfleisch im Herbst sind attraktive Angebote. Ihre Sonderangebote haben den größten Erfolg, wenn Sie einen echten Bedarf decken können.