Im Umgang mit unverpackten, leicht verderblichen Lebensmitteln ist vor allem auch auf eine gute Händehygiene zu achten. Um die eigene Gesundheit und die der Kunden zu schützen, ist es wichtig, regelmäßig die Hände zu waschen und auch zu desinfizieren. Besonders nach jeder Pause, nach Schmutzarbeiten, nach Müllentsorgung und Reinigungsarbeiten. Aber auch bei „normalen“ Arbeiten entstehen Situationen, die ein Waschen und Desinfizieren der Hände erforderlich machen. So sollte grundsätzlich nach jedem Husten, Niesen oder Naseputzen, wie auch nach jeder Toilettenbenutzung die Händehygiene beachtet werden.

Da die Haut selbst bei der Reinigung mit milder Seife und speziellen, hautschonenden Desinfektionsmitteln auf Dauer belastet wird, empfiehlt es sich, eine Handcreme zu verwenden, mit der die Haut zusätzlich gepflegt werden kann.

Nach dem Waschen sollten die Hände mit Einweg-Papierhandtüchern getrocknet werden. Stoffhandtücher sind ungeeignet, da sie zu leicht wieder Keime auf die Hand übertragen und so den Effekt des Händewaschens aufheben. Das Desinfektionsmittel sollte anschließend auf die trockenen Hände gesprüht und gründlich auf der ganzen Hand verteilt und verrieben werden. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, darf die Desinfektion die Dauer von 30 Sekunden nicht unterschreiten. So lange braucht das Desinfektionsmittel, um die meisten Keime auf der Haut abzutöten.

Das Aufsprühen des Desinfektionsmittels selbst sollte nach Möglichkeit berührungslos erfolgen, um Keime nicht wieder von dem einem zum nächsten Nutzer über den Spender zu übertragen. Moderne, elektronische Systeme sprühen einen feinen Nebel von Desinfektionsmittel auf die Hände und erreichen so eine optimale Wirkung.