Löcher im Kochschinken vermeiden
Foto: Wikipedia Unerwünschte Löcher im Kochschinken können verschiedene Ursachen haben. Großes Bild

Ein zu hoher Einspritzdruck kann diese Gewebeschädigung hervorrufen. Ein anderer Grund kann eine zu lange Standzeit bei höheren Temperaturen vor dem Brühen sein. Durch Mikroorganismen entstehen Gasbläschen, die dann beim Brühen im Muskel fixiert werden. Hier hilft eine konsequente Kühllagerung bis zum Brühen.

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Ganz anders hingegen sehen die Löcher aus, die durch mangelhaftes Einformen verursacht werden. Hier können der richtige Zuschnitt, die richtige Formengröße und die richtige Technologie Abhilfe schaffen. Eine gute Methode ist es auch, die Form mit dem eingelegten Fleisch zu vakuumieren, bevor die Form verschlossen wird. Dadurch werden eventuell vorhandene Lufteinschlüsse aus der Form gedrückt.

Nach dem Brühen sollten die Formen in Ruhe auskühlen können. Auf keinen Fall darf nach dem Brühen noch einmal „nachgedrückt“ werden. Das kann den Scheibenzusammenhalt wieder zerstören und den Schinken trocken und strohig werden lassen.