Auch für Fleischereien, die mit ihrem Imbiss, der Heißen Theke, dem Partyservice oder als Caterer im Außer-Haus-Markt aktiv sind, bietet die Internorga eine Fülle an Informationen, um die vorhandenen Marktchancen in diesen gastronomischen Geschäftsfeldern zu nutzen und neue Umsatzpotenziale zu erschließen. Die Fachmesse in Hamburg gibt Antworten auf die Frage, welche Trends, Produkte, technischen Innovationen und Konzepte aktuell und zukünftig eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg im Außer-Haus-Markt spielen.
Die Themenschwerpunkte auf der Messe sind: „Nahrungsmittel und Getränke“, „Organisation und Kommunikation“ (Hallen A1 und B1 bis B4), „Technik und Umwelt“ (A2 bis A4), „Einrichtung und Ausstattung“ (B5 und B7) sowie „Bäckerei- und Konditoreibedarf, Ladenbau“ (B6).
Die Entscheider in der Food-Branche setzen verstärkt auf Bekanntes und Bewährtes. Außerdem spielt Clean Label eine immer größere Rolle und zunehmend wird Qualität thematisiert. Stärker im Fokus stehen auch ethische Komponenten. Schlüsselworte sind „Nachhaltigkeit“ und „Corporate Social Responsibility“, die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, die die Ernährungsbranche zunehmend beschäftigt.
Selbst bei Fertiggerichten und Snacks ist derzeit eine Rückbesinnung auf Bekannt-Erfolgreiches zu erkennen. Salomon Foodworld-Geschäftsführer Bernd Stark beschreibt diese aktuelle Entwicklung: „In den aktuell wirtschaftlich angespannten Zeiten bemerken wir bei unseren Großhandelskunden einen etwas restriktiveren Umgang mit absoluten Marktinnovationen und spüren gleichzeitig auch auf Endverbraucher-Seite, dass die Experimentierfreude ein wenig zurückgeht und man eher auf ‚Gewohntes’ setzt, das neu inszeniert wird.“ Ein Beispiel dafür ist der Umsatz-Dauerbrenner im Außer-Haus-Markt: das Schnitzel. Ob vom Schwein, vom Kalb oder Huhn, es wird in immer neuen Variationen und Zubereitungsmöglichkeiten angeboten, selbst toasten kann man es mittlerweile. Convenience ist dabei das Leitmotiv.
Der Kostendruck steigt, gleichzeitig wächst in der Branche das Umweltbewusstsein. Mit technischen Geräten und Anlagen, die immer weniger Ressourcen verbrauchen, antworten auch die Anbieter von Küchentechnik auf diese beiden dringlichen Bedürfnisse ihrer Kunden. Die Absicht, Ressourcen zu sparen, geht einher mit einer zunehmenden Bedeutung der Nachhaltigkeit als Qualitätskriterium und auch als Investitionsargument.
Auch in der Spültechnik spielen Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung eine Hauptrolle. So stellt zum Beispiel Hobart unter anderem seine Bandspülmaschine Premax FTP mit der neuen Technologie Sensotronic in Hamburg vor. Damit erkennt die Maschine selbstständig die Menge des Spülguts auf dem Transportband und passt den Verbrauch automatisch der Auslastung an. So können die Betriebskosten deutlich reduziert werden.
Die Internorga erfüllt auch als internationale Kontaktbörse eine wichtige Funktion: Dazu tragen unter anderem die Fachkongresse bei, die im Rahmenprogramm stattfinden. So werden Spitzenreferenten aus dem In- und Ausland auf dem 29. Internationalen Foodservice Forum innovative Konzepte vorstellen. Und auch auf dem Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung werden hochkarätige Branchenkenner erwartet. Fachliche Einblicke gewähren das Forum Gastgewerbe und die attraktiven Leistungsschauen und Wettbewerbe wie der „Große Preis der Köche“, der höchstdotierte Nachwuchs-Kochwettbewerb in Deutschland.
Die Internorga 2010 ist vom 12. bis 17. März 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: 26 Euro (Zweitageskarte 36 Euro), Fachschüler: 12,50 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.
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