Leasing von Maschinen
Foto: Thorben Wengert, pixelio Leasing ist eine alternative Finanzierungsform, die genau kalkuliert werden sollte. Großes Bild

Im Groben unterscheidet man das indirekte und das direkte Leasing. Beim indirekten Leasing kauft der Leasinggeber (oft im Auftrag des Leasingnehmers) das Objekt und überlässt es dem Kunden gegen Zahlung einer festgelegten monatlichen Leasingrate. Das ist die gängigste Form des Leasings, wie es zum Beispiel beim Autokauf üblich ist. Beim direkten Leasing, auch Herstellerleasing genannt, wird das Objekt vom Hersteller direkt an den Kunden vermietet.

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Aus dem Leasingvertrag können sich für den Leasingnehmer Vor- und Nachteile ergeben. Statt der Abschreibungen und etwaiger Fremdkapitalzinsen (die sonst beim Kauf anfallen) erscheint in der Gewinn- und Verlustrechnung die Leasingrate. Die Liquidität wird geschont, da nicht sofort der gesamte Kaufpreis zu zahlen ist, und die finanziellen Mittel können für andere Investitionszwecke oder zur Rücklagenbildung verwendet werden. Damit erhöht sich auch die Chance, von der Hausbank mehr Fremdkapital zu erhalten.

Das geleaste Objekt gehört nicht dem Unternehmen, sondern dem Leasinggeber. Je nach Gestaltung des Leasingvertrages erscheint das Objekt daher auch nicht im Anlagevermögen des Unternehmens, was steuerlich vorteilhaft sein kann. Leasing kann also auch für Fleischer durchaus eine Alternative zum Kauf sein.