Informationsinitiative für Hefeextrakt gestartet
Foto: EURASYP Die zwei neuen Broschüren „Hefeextrakt – von Natur aus gut“ und „10 Fragen zu Hefeextrakt“ sind Teile einer Informationsinititative, die über Hefeextrakt als natürliche Zutat aufklärt. Großes Bild

„Hefeextrakt wird irrtümlicherweise häufig mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um eine 100-prozentige natürliche Zutat, deren Ursprung in Hefe liegt“, sagt EURASYP-Sprecher Gerard Hardeman. „EURASYP möchte mit seiner Gemeinschaftsinitiative dieser Fehlwahrnehmung entgegentreten und den Handel darin unterstützen, den Wunsch der Verbraucher nach Transparenz und sachlicher Information nachzukommen.“

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Die Initiative konzentriert sich auf warenkundliche Informationen über Herstellung, Zusammensetzung, Nutzen und Kennzeichnung von Hefeextrakt. Der Verband betont, dass es sich, wie bei Kräutern und Gewürzen, um eine natürliche Zutat beim Kochen handelt. Lebensmittelhersteller griffen seit über 50 Jahren auf sie zurück, weil sie die Eigenschaft besitze, Geschmack hinzuzufügen und Aromen hervorzuheben. Ernährungsphysiologisch besteht Hefeextrakt aus Proteinen, Aminosäuren, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen. „Da Glutamat in jedem natürlichen Protein vorkommt, ist es auch einer von vielen Grundstoffen, der in Hefeextrakt enthalten ist“, sagt Prof. Dr. Ursula Bordewick-Dell, Professorin am Fachbereich Ökotrophologie der Fachhochschule Münster. „Jedoch darf man Hefeextrakt nicht mit dem Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat verwechseln. Hefeextrakt enthält reichhaltige Proteinverbindungen. Diese sind verantwortlich für die Vielfalt an Geschmacksnoten, die Hefeextrakt bietet. Mononatriumglutamat dagegen besteht fast zu 100 Prozent aus dem Salz der Glutaminsäure und verstärkt nur bereits vorhandenen Geschmack.“

„Hefeextrakt weist im Vergleich zu anderen alltäglichen Nahrungsmitteln einen sehr niedrigen Glutamatgehalt auf“, sagt Hardeman. „Die Konzentration in Tomaten, Erbsen oder Parmesankäse ist deutlich höher: Allein durch den Verzehr einer Tomate wird doppelt so viel Glutamat aufgenommen wie bei dem Genuss von 200 ml mit Hefeextrakt gewürzter Brühe.“

Die neue Verbands-Webseite www.hefeextrakt.info verbindet verbraucherorientierte Informationen mit weiterführenden Materialien und Studien zu Hefeextrakt. Ergänzt werden die Online-Informationen durch zwei neue Broschüren:

„Hefeextrakt – von Natur aus gut“ spricht vor allem den Handel und die Lebensmittelindustrie, aber auch die Öffentlichkeit an. Zentrale Themen sind die Natürlichkeit, die Inhaltsstoffe und die geschmacksbringenden Eigenschaften von Hefeextrakt.

Die Broschüre „10 Fragen zu Hefeextrakt“ richtet sich insbesondere an Verbraucher. Sie greift häufig gestellte Fragen auf und erklärt  kurz und prägnant die Zutat Hefeextrakt, seine Verwendung und Funktion in vielen alltäglichen Produkten.

www.hefeextrakt.info