Die besondere Bedeutung der Grünen Woche für die Agrarpolitik wurde in diesem Jahr durch die Anwesenheit von etwa 200 Spitzenpolitikern aus dem In- und Ausland deutlich, darunter etwa 50 Agrarminister aus aller Welt. Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, begrüßte auf ihrem Eröffnungsrundgang allein 22 europäische Amtskollegen an den jeweiligen Länderständen.

Rund 100.000 Fachbesucher wurden im Verlauf der Messe registriert, die sich unter anderem auch auf den etwa 300 begleitenden Konferenzen und Seminaren zum Informationsaustausch trafen. Mit dem hochkarätig besetzten Global Forum for Food and Agriculture, auf dem unter anderem die Agrarminister sowie 500 Vorstände und leitende Angestellte von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutierten, hat die Grüne Woche ihren Stellenwert als weltweit bedeutendste agrarpolitische Veranstaltung einmal mehr unter Beweis gestellt.

Zu den wichtigsten Zielsetzungen, mit denen sich die Aussteller an der Grünen Woche beteiligt hatten, gehörten die „Darstellung des eigenen Unternehmens/Imagepflege“, die „Information“ sowie der „Verkauf an Endverbraucher“. Der überwiegende Teil der Aussteller konnte diese Messeziele in hohem Maße realisieren und war geschäftlich mit der Messe zufrieden. Darüber hinaus erwarteten etwa zwei Drittel der Aussteller ein sehr gutes bis zufriedenstellendes Nachmessegeschäft. Vier Fünftel aller Aussteller zeigten sich mit dem Messeverlauf insgesamt zufrieden, würden die Grüne Woche ihren Geschäftspartnern weiterempfehlen und bekundeten die Absicht, sich auch an der nächsten Auflage der Grünen Woche beteiligen zu wollen. Diese wird vom 20. bis zum 29. Januar 2012 wieder ihre Tore für die Besucher öffnen.


  • 80 Prozent der Aussteller waren mit dem Verlauf der Messe insgesamt zufrieden.
  • Nachhaltigkeit und regionale Herkunft bestimmten den Messeauftritt vieler Hersteller.
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