Gesunde Pflanzenfette
Foto: Landkreis Calw Sonnenblumenöl enthält zweifach ungesättigte (essenzielle) Fettsäuren. Großes Bild

Praktisch alle Fette in der Nahrung bestehen hauptsächlich aus den gleichen Fettsäuren. Der Unterschied liegt jedoch in den verschiedenen Mengenverhältnissen der Fettsäuren zueinander.

Fette können in vier Gruppen eingeteilt werden, die sich durch eine ähnliche Zusammensetzung der Fettsäuren unterscheiden:

Fette mit überwiegend gesättigten Fettsäuren, zum Beispiel Kokosfett, Butter, Schmalz, Talg;

Fette mit einem hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren, wie etwa Olivenöl oder Erdnussöl;

Fette mit einem hohen Gehalt an zweifach ungesättigten (essenziellen) Fettsäuren, zum Beispiel Distelöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Maisöl;

Fette mit einem hohen Gehalt an stark ungesättigten Fettsäuren, wie Leinöl und Fischöle.

Etwa 95 bis 98 Prozent der Fette, die mit der Nahrung in den Körper gelangen, werden auch vom Körper aufgenommen. Die ungesättigten Fettsäuren werden vom Körper etwas langsamer aufgenommen als die gesättigten Fettsäuren. Die wichtigste essenzielle Fettsäure in unserer Ernährung ist die Linolsäure. Den höchsten natürlichen Gehalt an Linolsäure hat das Distelöl, mit etwa 55 bis 82 Prozent. Linolsäure gehört, aufgrund der Position der Doppelbindungen in die Gruppe der sogenannten Omega-6 Fettsäuren.