
- Foto: Wiberg
Flüssiges Rauchkonzentrat gibt es mit verschiedenen Raucharomen.
Großes Bild
Gleiches wird bei der Herstellung von Flüssigrauch gemacht, nur wird das zu räuchernde Lebensmittel nicht direkt dem Rauch ausgesetzt, sondern der Rauch wird kondensiert und aufkonzentriert. Dieses flüssige Rauchkondensat wird anschließend in mehreren Schritten gefiltert und gereinigt, so dass einige der gesundheitsschädlichen Stoffen, wie Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (zum Beispiel 3,4-Benzpyren) weitgehend aus dem Kondensat entfernt werden.
Zur Verarbeitung mit Flüssigrauch werden die Lebensmittel mit dem fertigen Produkt besprüht, berieselt oder darin getaucht. Die Lebensmittel nehmen dabei sowohl die Farbe als auch das typische Raucharoma an.
Die Vorteile des Verfahrens sind eine geringere Brandgefahr im Betrieb, geringere Umweltbelastung und damit Kosteneinsparung, da keine Rauchemission im Betrieb mehr stattfindet. Der Reinigungsaufwand ist geringer und damit verbunden wird das Wasser weniger belastet.
Bei verpackten Lebensmitteln ändert sich die Deklaration. Im Unterschied zum Rauch oder Räucherrauch, wird Flüssigrauch im Zutatenverzeichnis als Raucharoma deklariert.