
- Foto: Markus Flück
Bei Arthritis wird häufig eine „Rheumadiät“ empfohlen.
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Arachidonsäure wird im Körper gebildet und kommt in allen tierischen Lebensmitteln vor. Besonders hoch ist ihr Anteil in Schweineschmalz (1.700 mg pro 100 g), Schweineleber (870 mg pro 100 g), Eigelb (297 mg pro 100 g), Thunfisch (280 mg pro 100 g) und Leberwurst (230 mg pro 100 g).
Darüber hinaus kann es bei zuckerreicher Ernährung zu einer verstärkten hormonell gesteuerten Einschleusung in die Zellen kommen. Stark linolsäurehaltige Pflanzenöle und davon abgeleitete Produkte enthalten selbst kaum Arachidonsäure, jedoch tragen die Baustoffe zu deren Bildung bei.
Dennoch muss auch bei einer Arachidonsäure-Diät nicht ganz auf Fleisch verzichtet werden. Besonders arm an Arachidonsäure sind Hähnchenbrust und Rinderhackfleisch. Auch Rinderfilet, Schweinefilet und Lammfilet enthalten vergleichsweise wenig. Bei den Fleischwaren können Sie betroffenen Kunden Kasseler, gekochten Schinken, Bierschinken oder Lachsschinken empfehlen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, sich im Zuge einer ausgewogenen Ernährung auf etwa zwei Portionen Fleisch pro Woche zu beschränken.