Federweißer
Foto: Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern Federweißer passt als saisonales Produkt gut in das Zusatzsortiment von Fleischereien. Großes Bild

Ganz frischer Federweißer enthält fast noch keinen Alkohol und schmeckt sehr süß, wie Traubensaft. Mit fortschreitender Gärung wird mehr und mehr Zucker zu Alkohol vergoren und der Federweiße wird immer trockener. Bei Kühllagerung kommt die Gärung fast zum Stillstand. So kann der Geschmack über ein paar Tage erhalten bleiben. Durch die entweichende Kohlensäure verliert der Federweiße während der Kühllagerung aber trotzdem etwas von seiner Spritzigkeit.

 Weitere Beiträge

Frischer Federweißer lässt sich sehr gut vor dem Verkauf im Kühlhaus lagern. Der Kunde stellt ihn dann relativ warm, wodurch die Gärung einsetzt. Bereits nach kurzer Zeit hat der Federweiße seine Spritzigkeit zurück und kann getrunken werden. Am besten schmeckt der Federweiße mit einem Alkoholgehalt von ungefähr vier bis fünf Prozent. Damit enthält er etwa halb so viel Alkohol wie Wein, ebenso wie Bier.