Coppa - Eine Spezialität aus Piacenza
Foto: Consorzio Salumi Tipici Piacentini Hauchdünn aufgeschnitten entfaltet das Coppa sein ganzes Aroma. mehr Bilder

Das Fleisch, das für Coppa Piacenza verwendet werden darf, muss von Schweinen stammen, die in der Emilia-Romagna oder in der Lombardei gezüchtet und gemästet wurden. Produziert werden darf das Coppa in der ganzen Provinz von Piacenza in Gegenden mit einer Höhenlage von mindestens 900 Metern.

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Der Schweinenacken wird trocken gesalzen. Nach ein paar Tagen im Salzraum wird das Stück in Netzfett eingeschlagen und gebunden. So behandelt bleibt das Coppa für weitere zehn bis fünfzehn Tage im Trockenraum, bevor es in die Reifekammern gegeben wird. Der ganze Reifeprozess muss mindestens sechs Monate dauern, bevor das Coppa als Coppa Piacenza verkauft werden darf. Fertiges Coppa hat eine zylindrische Form und wiegt mindestens 1,5 kg.

Die Farbe der Spezialität ist intensiv rot, durchzogen mit den typischen weißen Streifen vom Fettgewebe des Nackens. Der Geschmack ist fein, etwas süßlich von der milden Salzung mit einer deutlichen Pfeffernote.

Am besten wird Coppa in feine Scheiben aufgeschnitten und zu Weißbrot und einem kräftigen italienischen Rotwein genossen.


  • Hauchdünn aufgeschnitten entfaltet das Coppa sein ganzes Aroma.
  • Coppa Piacentina ist von der Europäischen Union als geschützte Ursprungsbezeichnung anerkannt.
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