Blauschimmelkäse
Foto: Wikimedia Blauschimmelkäse bereichert das Zusatzsortiment einer Fleischerei. Großes Bild

Bei der Reifung von Blauschimmelkäse wird der unreife Käselaib mit Nadeln angestochen, pikiert, und mit den Sporen der Edelschimmel beimpft. Teilweise wird dieses Anstechen im Verlauf der Reifung wiederholt, um den Laib zu belüften. Schimmel braucht zum Wachstum Sauerstoff und würde sonst im Innern des Käselaibs absterben. Die Einstichkanäle sind nach dem Anschneiden von Blauschimmelkäse häufig noch sichtbar.

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Die verwendeten Edelschimmel sind speziell für diesen Einsatz gezüchtet und verderben das Lebensmittel nicht, sondern werten es noch auf. Werden die Käse aus reiner Kuhmilch hergestellt, muss kein Hinweis darauf auf der Packung angegeben werden. Erst wenn die Käse ganz oder zu einem Teil aus anderer Milch hergestellt werden, muss auf die Gattung explizit hingewiesen werden, so zum Beispiel bei dem französischen Roquefort, der aus Schafsmilch hergestellt wird.