
- Foto: Angelika Ströbel / www.pixelio.de
Viele Gemüsesorten enthalten natürlicherweise Bitterstoffe.
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Nicht ohne Grund wird nach einer schweren Mahlzeit häufig ein Magenbitter getrunken. Der bittere Geschmack regt die Magentätigkeit an und fördert die Insulinproduktion, wodurch vor allem die Fettverdauung deutlich verbessert wird.
Durch die angeregte Verdauung nimmt das Hungergefühl ab, was zum Beispiel auch vielfach von Nahrungsergänzungsmitteln ausgenutzt wird, die das Abnehmen erleichtern sollen. Durch den Gehalt an Bitterstoffen wird der Appetit gezügelt.
Viele natürliche Gemüse, Kräuter und Gewürze enthalten mehr oder weniger viel Bitterstoff. Die bekanntesten Vertreter sind zu Beispiel der Hopfen, der Wermut, die Artischocke und der Kaffee. Die alten Gemüsesorten haben früher sehr viel mehr Bitterstoffe enthalten als heutige Sorten. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die modernen Sorten auf einen angenehmeren – süßeren – Geschmack gezüchtet wurden.