
- Foto: Stefan Didam
Amerikanische Bisons werden auch auf deutschen Weide gehalten.
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Bisonfleisch ist etwas dunkler als unser Rindfleisch und besonders fettarm. Aufgrund seiner Zusammensetzung mit viel Eiweiß und Eisen und seiner zarten Konsistenz wird es von Feinschmeckern sehr geschätzt. Die Garzeiten sind etwas kürzer als bei Rindfleisch, da es weniger Fett und Bindegewebe enthält.
Auf den Farmen in den USA und Kanada können sich die Herden frei bewegen und ernähren sich wie ihre frei lebenden Artgenossen auf natürliche Weise von allem, was auf den Weiden und Wiesen wächst. Auf diese Art konnten zwei Ziele gleichzeitig erreicht werden. Zum Einen ist der Bison heute wieder recht zahlreich, nachdem er zum Ende des 19. Jahrhunderts beinahe ausgestorben war, zum Anderen wird die ursprüngliche Grassteppe Nordamerikas durch die Herden erhalten.
In freier Wildbahn ist der Bison geschützt und nur noch sehr selten anzutreffen. Der nächste Verwandte des Bisons in Europa ist das Wisent, mit dem der Bison uneingeschränkt kreuzbar ist.