Wolf erhält Bundesverdienstmedaille
Foto: Wolf Reinhard Wolf, geschäftsführender Inhaber der Wolf-Firmengruppe, erhält die Bundesverdienstmedaille von Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten. Großes Bild

Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, hat den Schwandorfer Unternehmer Reinhard Wolf (geschäftsführender Inhaber der Wolf-Firmengruppe) mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet. Mit Reinhard Wolf, 63, wird eine Unternehmerpersönlichkeit geehrt, die nicht nur eines der bedeutendsten Fleisch- und Wurstunternehmen in Deutschland aufgebaut hat, sondern sich darüber hinaus durch sein vielfältiges soziales und gesellschaftliches Engagement auszeichnet.

Unter der Leitung von Reinhard Wolf, der die Firmengruppe mit seinem Sohn Christian in dritter beziehungsweise vierter Generation führt, entwickelte sich das Familienunternehmen seit den 70er Jahren von einem Handwerksbetrieb zu einem Großunternehmen der Wurstbranche in Deutschland. Zu den Meilensteinen zählen der Umzug innerhalb von Schwandorf an den heutigen Standort (1989), verbunden mit der Verzehnfachung der Produktionsfläche auf 8.000 m2, sowie die Expansion nach Ostdeutschland (1990), ab 1995 mit einem eigenen Betrieb in Schmölln. Es folgten die Übernahme des Nürnberger Traditionsunternehmens Forster (1999) und die knappe Verdreifachung der Produktionsfläche in Schwandorf (2000) bis hin zur erfolgreichen Einführung von frischen Conveniencegerichten im Lebensmittelhandel und dem Bau des modernen Logistikzentrums in Schmölln (2006) sowie dem Relaunch des gesamten Markensortiments (2007).

Heute beschäftigt die Wolf-Firmengruppe als regionaler Markt- und Markenführer in Bayern, Thüringen und Sachsen rund 1.800 Mit-arbeiter an den Standorten Schwandorf, Nürnberg, Burglengenfeld und Schmölln sowie in den über 80 Fachfilialen. Mit seinem umfangreichen Ausbildungsplatzangebot trägt die Firmengruppe ihrer sozialen Verantwortung Rechnung. Die Aus- und Weiterbildung junger Menschen liegt dem zweifachen Familienvater Reinhard Wolf neben Sohn Christian Wolf ist auch Tochter Tanja Tischner innerhalb der Firmengruppe tätig besonders am Herzen. Jedes Jahr starten bis zu 40 junge Menschen ihren Berufseinstieg im Unternehmen. Derzeit sind über 100 Auszubildende beschäftigt. Für ihre Verdienste um die Lehrlingsausbildung wurde die Wolf-Firmengruppe bereits mehrfach ausgezeichnet.

Mit der im Jahr 2000 gegründeten Marianne & Reinhard Wolf-Stiftung unterstützt die Unternehmerfamilie durch Unfall, Krankheit oder Armut unschuldig in Not geratene Menschen, insbesondere aus der Region und vor allem Kinder. Die Stiftung fördert Menschen, die sich aus eigener Kraft nicht mehr helfen können, finanziell bedürftig sind und so keine Chance auf freie Entfaltung ihrer Begabung haben.⇥www.wolf-wurst.de


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