Tante-Emma-Prinzip neu definiert
Foto: Aichinger Im 600 m2 großen Gourmettempel findet man von Obst, Gemüse, Fisch, Wein, Fleisch und Wurst alles, was das Herz begehrt. mehr Bilder
E„Ein strategischer, zukunftsorientierter Wurf, abgerundet mit Bauchgefühl und viel eigenem Herzblut“, beschreibt Inhaber Albert Ospelt die Realisierung des neuen Genussmarktes. Schaan in Liechtenstein ist mit 5.600 Einwohnern die einwohnerstärkste Gemeinde des Landes und zugleich das Geschäfts- und Industriezentrum des Fürstentums. Hier, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schweiz sowie zu Deutschland und Österreich, betreibt die Familie Ospelt schon in der fünften Generation seit nunmehr 115 Jahren eine Metzgerei. Zu diesem Kerngeschäft sind im Laufe der Jahre zwei Restaurants sowie ein Catering- und Gastroservice hinzugekommen. Wo früher eine 55 m2 große Metzgerei zu finden war, wurde im Oktober 2009 ein Gourmettempel eröffnet, der auf 600 m2 kaum Wünsche offen lässt.

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Bis es jedoch so weit war, galt es, einige bauliche Hindernisse zu überwinden. Vor allem der Weinkeller stellte die Architekten des Einrichtungsspezialisten Aichinger, Wendelstein, vor große Herausforderungen. Trotz unterschiedlicher Raumhöhen mussten hier zwei Räume zu einer optischen Einheit zusammenwachsen. Aber auch im Erdgeschoss, in dem vorher ein Supermarkt beheimatet war, mussten die vielen tragenden Deckenstützen in die Planung miteinbezogen werden.

Im Markt findet der Kunde neben Fleisch, Fisch und Wurstwaren nun auch Brot, Gemüse, Käse, Obst und Wein. In der Fischabteilung ist SeaMaxx der Hingucker schlechthin. Die runde, drehbare Fischpräsentation ist mit einem automatischen Reinigungs- und Entkeimungssystem ausgestattet, die Sirius-Umluftkühlung sorgt für eine konstant niedrige Temperatur und vermeidet unangenehmen Fischgeruch. Im Metzgereibereich kommt ebenfalls eine Sirius-Theke zum Einsatz. Der stützenlose ARTline-Glasaufsatz bringt hier Vielfalt und Qualität der Waren optimal zur Geltung. Die komplette Ausleuchtung des Genussmarktes übernahmen die Lichtspezialisten von we-shoplight.

Seine Zielgruppe definiert Inhaber Ospelt mit dem Firmenmotto „wo man mi kennt“. Dass er mit diesem Konzept erfolgreich ist, zeigt der Kundenspiegel. Vom „Fleischkäsbrötchen“ über exklusive Geschenkkörbe bis hin zu Lebensmitteln für den alltäglichen Bedarf ist der Genussmarkt Anlaufstelle für jedermann. „In der Bauphase verspürten wir Skepsis bei den Kunden, ,exklusiv‘ war ein Schlagwort, gefolgt von ,teuer‘. Nach zahlreichen Kundengesprächen hat sich dieser Gedanke jedoch komplett zerschlagen. Wir sind geblieben wie und was wir sind, das Angebot und vor allem der Service haben sich erweitert und somit auch verbessert“, sagt Ospelt. Das merken auch die „Znüni-Kunden“ (damit sind die Kunden gemeint, die sich „Znüni“ – also um neun Uhr – ihr zweites Frühstück in der Metzgerei holen) und stehen – allen anfänglichen Befürchtungen zum Trotz – heute „zu hunderten“ Schlange. Um diesem Ansturm gerecht zu werden, wird die Heiße Theke demnächst erweitert. Dank der Luftzirkulation mit eingebautem Filter im Varithek-Grill werden hier eine Abzugshaube überflüssig und lästige Kochgerüche im Raum vermieden.

Ospelts heimliches Kapital sind jedoch seine „handverlesenen“ Mitarbeiter, die das Firmenmotto mit Fachkompetenz und Freundlichkeit leben. Über die Zusammenarbeit mit Aichinger und seinem Berater Gerold Längle ist Ospelt voll des Lobes: „Die Realisierung war termingerecht und hat unsere Vorstellungen voll getroffen.“


  • Im 600 m2 großen Gourmettempel findet man von Obst, Gemüse, Fisch, Wein, Fleisch und Wurst alles, was das Herz begehrt.
  • Eine attraktive Thekengestaltung bringt die Wurst- und Fleischwaren sowie das Feinkostangebot gut zur Geltung.
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