SB-Parma-Schinken stark im Export
Foto: Consorzio del Prosciutto di Parma Parma-Schinken war im ersten Halbjahr 2006 stark gefragt. Großes Bild

Die Hersteller von Parma-Schinken verzeichnen für das erste Halbjahr 2006 ein Plus von 17,9 Prozent im Bereich der SB-Ware. Nach Zahlen des Consorzio del Prosciutto di Parma erhöhte sich der Gesamtabsatz der Packungen gegenüber dem Vorjahr um 2682627 Stück auf 17634586. Maßgeblich dazu beigetragen hat das Exportgeschäft. Mehr als 72 Prozent der SB-Ware (12719922 Packungen) wurden im Ausland abgesetzt. Die Italiener verzehrten mit 4914664 Packungen 20,5 Prozent mehr SB-Parma-Schinken als noch im Vorjahr (4080220). Hauptexportländer für vorgeschnittene und abgepackte Ware sind die EU-Staaten. Deutschland belegt hier Platz drei mit 1764200 Packungen; das bedeutet ein Plus von 39,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An erster Stelle steht nach wie vor Großbritannien mit 4193084 Packungen (plus 13,6 Prozent), gefolgt von Frankreich mit 2567013 Stück (plus 28,1 Prozent). Die US-Amerikaner nahmen 488471 Packungen Parma-Schinken (plus 53,8 Prozent) ab. In Japan wurden mit 135822 Stück acht Prozent mehr abgesetzt. Stefano Tedeschi, Präsident des Consorzio del Prosciutto di Parma, zeigt sich äußerst zufrieden mit den Ergebnissen des ersten Halbjahres. „Der SB-Markt für Parma-Schinken verzeichnet seit Jahren ein stetes Wachstum und macht mittlerweile 30 Prozent des Gesamtexports aus. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im In- und Ausland 31,5 Millionen SB-Packungen abgesetzt.“

www.prosciuttodiparma.com


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