Zum 3. Mai 2010 wurden laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Wiesbaden, in Deutschland rund 26,5 Millionen Schweine und rund 12,8 Millionen Rinder gehalten. Im Vergleich zum November 2009 ist der Rinderbestand um rund 88.000 Tiere (– 0,7 Prozent) zurückgegangen.
In der Schweinehaltung ist der Bestandsrückgang um rund 303.000 Schweine (–1,1 Prozent) auf eine Änderung der Methodik zurückzuführen. Die untere Erfassungsgrenze wurde angehoben. Dadurch wurden zirka 20.000 kleine Betriebe von der Auskunftspflicht befreit.
Rund 17,1 Millionen Schweine, also knapp zwei Drittel aller in Deutschland gehaltenen Tiere, stehen in großen Betrieben von mindestens 1.000 Tieren. Insgesamt gibt es in Deutschland knapp 8.600 solcher Betriebe. Dagegen gibt es rund 10.800 auskunftspflichtige Betriebe mit weniger als 250 Schweinen, die zusammen rund 1,4 Millionen Schweine halten, also lediglich 5,2 Prozent des gesamten Schweinebestands.
Während der Rückgang bei den Rinderbeständen mit 0,7 Prozent von Mai 2010 gegenüber November 2009 recht moderat verlaufen ist, ging die Zahl der Rinderhaltungen deutlich um 2,7 Prozent auf rund 176.400 zurück. Gegenüber Mai 2009 gibt es 3,6 Prozent weniger Rinderhaltungen, die Zahl der Rinder ist dagegen lediglich um 1,0 Prozent gesunken.
Auch die Zahl der Milchkuhhalter ist im letzten Jahr um 4,0 Prozent auf rund 93.500 zurückgegangen, während sich die Anzahl der Milchkühe lediglich leicht um 0,5 Prozent auf knapp 4,2 Millionen Tiere reduziert hat. Im Vergleich zum November 2009 ist die Zahl der Milchkühe sogar leicht um 0,3 Prozent gestiegen.
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