Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller geht optimistisch ins Jahr 2009, denn in Deutschland und Europa wurden 2008 mehr als 6,8 Millionen Schwarzwälder Schinken verkauft. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 13,5 Prozent. Die Gesamtproduktion (Stück und SB) stieg somit auf etwa 40.000 t. Der Auslandsabsatz stieg mit einem Plus von 45 Prozent überproportional. Mit über 1,1 Millionen Schwarzwälder Schinken erhöhte sich der Exportanteil auf 16,2 Prozent. Wichtigste Exportmärkte sind die Niederlande, Frankreich, Belgien und Österreich.

Hans Schnekenburger, Vorstandsvorsitzender des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller, freut sich über die Entwicklung: „Qualität, Tradition und Regionalität zeichnen den Schwarzwälder Schinken aus und machen ihn zum meistverkauften Rohschinken Deutschlands. In Europa konnte die Marke ihre Spitzenposition sogar weiter ausbauen. Der Schutzverband wird in Zukunft insbesondere die osteuropäischen Märkte fokussieren, wie Polen, Ungarn und Tschechien.“

Wichtigster Absatzkanal für Schwarzwälder Schinken in Deutschland ist nach wie vor der Einzelhandel. Mehr als 80 Prozent der Produktion werden über den Lebensmittelhandel verkauft, weitere Vertriebsschienen sind der Fachhandel (13 Prozent) und die Gastronomie (sieben Prozent).

Im Jubiläumsjahr der Verband feiert 2009 sein 20-jähriges Bestehen erwarten die Hersteller eine stabile bis steigende Nachfrage.

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