Alle Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder vertreiben, müssen mit einem HACCP-Konzept dafür sorgen, dass alle gesundheitlichen Gefahren identifiziert und beherrscht werden. Diese Verpflichtung zur Eigenkontrolle ergibt sich aus der EG-Verordnung 852/2004, die seit Januar 2006 auch in Deutschland gilt. Die TÜV SÜD Akademie macht Fach- und Führungskräfte der Branche innerhalb eines Tages zu Profis in puncto HACCP. Die Verordnung nimmt die „Currywurst-Bude“ ebenso in die Pflicht wie die Betriebskantine oder die Nudelfabrik. Die Verordnung ist Teil des so genannten EU-Hygienepakets, das unter anderem die stärkere Eigenkontrolle aller Unternehmen der Lebensmittelbranche zum Ziel hat. Die Vorschriften verpflichten ausdrücklich den Unternehmer selbst, die einzelnen Forderungen umzusetzen. Im Seminar werden rechtliche Grundlagen ebenso behandelt wie Grundbegriffe der Lebensmittelhygiene. Die Teilnehmer üben in praxisnahen Gruppenarbeiten, wie man ein HACCP-Konzept erstellt. Konkret geht es um die Fragen: Welche Gefahren bestehen für die Lebensmittelsicherheit? Wie lassen sich Gefahren in der Praxis erkennen und beherrschen? Was sind kritische Kontrollpunkte (CCP)? Die Schulung wendet sich an Führungskräfte aus der Lebensmittelbranche, an Küchenleiter, Qualitätsmanager, Hygienebeauftragte, technisches Personal, an Produktions- und Fertigungsleiter, an Führungs- und Fachkräfte in der Hotellerie. Die Kurse finden statt am 23. Juni in Nürnberg, am 26. Juni in München, am 6. November in München und am 24.November in Nürnberg.

www.tuev-sued.de

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