Fremdkörper und Qualitätsmängel sicher entdecken
Foto: S+S Für die Kontrolle von Produkten, die in aluminiumbeschichteten Beuteln abgepackt sind, setzt Nutrichem ein Raycon-Produkt-Inspektionssystem ein. Großes Bild

Nutrichem Diät+Pharma GmbH, Roth, ist ein mittelständisches Unternehmen der Ernährungsindustrie, das im Auftrag nationaler und internationaler Kunden seit über 30 Jahren Nahrung für Menschen mit spezifischen Bedürfnissen entwickelt, herstellt und verpackt. Produziert werden vor allem flüssige und pulverförmige Substanzen.

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Das Unternehmen legt für alle Produktionsbereiche hohe Qualitätsmaßstäbe an. Leistungsfähige Produktionsanlagen nach dem Stand der Technik gewährleisten die Umsetzung der Rezepturen in höchster Qualität. Vorausschauende Planung, Entwicklung und Produktion sowie Fehlervermeidung sind wesentliche Elemente der Qualitätspolitik. Dies beginnt bei der Rezeptur und Rohstoffauswahl und reicht bis zu sorgfältigen Kontrollen der Wareneingänge, Prozesse und Endprodukte.

Um die Anforderungen der Qualitätsmanagementsysteme zu erfüllen, hat Nutrichem bereits Magnete und induktive Metalldetektoren im Einsatz. Auf der Suche nach der technologisch optimalen Lösung für die Kontrolle der Produkte, die in aluminiumbeschichteten Beuteln abgepackt sind, entschied sich der Nahrungsmittelproduzent, zwei Raycon-Produkt-Inspektionssysteme von S+S, Schönberg, zu installieren, weil diese Fremdkörper und weitere mögliche Qualitätsmängel entdecken.

Die mit Röntgentechnik arbeitenden Raycon-Produkt-Inspektionssysteme werden für die Endkontrolle von verpackten Produkten eingesetzt. Für Röntgenscanner sind aluminiumbeschichtete Verpackungsmaterialien oder metallisierte Folien kein Hindernis. Selbst quer oder versetzt liegende Produkte verursachen keine Fehlermeldung. Auf einer Linie werden sogar zwei parallel laufende Produktlinien gleichzeitig untersucht. Als Separiersystem von Fehlprodukten wird bei Nutrichem ein Pusher für kleine Kartonprodukte und eine Ausscheideklappe für kleine Beutel eingesetzt.

Raycon garantiert laut Herstellerangaben eine optimale Bildverarbeitung bei einer hohen Durchsatzgeschwindigkeit von bis zu 600 Produkteinheiten pro Minute. Das System arbeitet mit einer geringen Röntgenleistung von nur 50 kV, ist gemäß EU-Richtlinie 1999/2/EG als Prüfgerät für Lebensmittel und Lebensmittelbestandteile erlaubt und erfordert keine besonderen Vorkehrungen bei der Installation. Peter Jonigkeit-Burke, FBL Primär- und Sekundärproduktion Pulver und Softbagproduktion, Nutrichem Diät+Pharma GmbH, ist mit den S+S-Röntgenscannern sehr zufrieden: „Da für uns die Liefertreue an unsere Kunden sehr wichtig ist, sind wir bestrebt, die Anforderungen der Qualitätsmanagementsysteme mehr als nur zu erfüllen und die Produktivität zu steigern. Fremdkörperdetektion ist bei Nutrichem schon länger ein Thema und Röntgentechnik ist die momentan beste Technologie, die unseren hohen Anforderungen gerecht wird. Wir wollen eine Endkontrolle der aluverpackten Produkte, weil damit eine spätere Verunreinigung mit Fremdkörpern ausgeschlossen ist. Besonders wichtig für uns ist auch, dass der Service von S+S im Bedarfsfall sehr schnell erfolgt.“⇥