Mit über 1.500 verschiedenen Wurstsorten ist Deutschland ein wahres „Wurstparadies“. So verzehren die Bundesbürger mehr als 30 kg pro Kopf und Jahr.

„Zu den Gewinnern im langfristigen Vergleich zählen Schinken, Bratwurst und Würstchen“, heißt es dazu im Jahresbericht 2007 des Deutschen Fleischer-Verbandes. Bei der Herstellung von Würstchen ist der Anteil von Naturdärmen besonders hoch, da diese für den typischen und von den Verbrauchern besonders geschätzten „Knackeffekt“ sorgen.

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„Ursprünglichkeit, Authentizität, Regionalität und handwerkliche Tradition stehen bei den Deutschen hoch im Kurs hier kann Wurst im Naturdarm optimal punkten“, sagt Hilmar Reiß, Vorstandsmitglied des Zentralverbandes Naturdarm.

Auch beim Trend „Bio“ ist Naturdarm dabei: Laut einer EU-Verordnung von 2008 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung dieser Erzeugnisse dürfen Naturdärme aus konventioneller Tierhaltung für Biowurstwaren verwendet werden. Damit erschließt sich ein beachtliches Marktpotenzial: Eine Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ergab, dass 28 Prozent der Verbraucher häufig und 50 Prozent gelegentlich Fleisch- oder Wurstwaren aus biologischer Herstellung kaufen.⇥www.naturdarm.de