Im ersten Halbjahr 2008 nahmen die Ausfuhren von Rind- und Schweinefleisch um 30 Prozent auf 1,1 Mio. Tonnen zu. Dies geht aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Durch eine höhere Wertschöpfung im Inland und gestiegene Weltmarktpreise wuchsen die Exportwerte bei Schweinefleisch um 34,3 Prozent auf 901.962 Tonnen. Rindfleisch erreichte ein Wachstum um 15,1 Prozent. Im ersten Halbjahr 2008 wurden 218.064 Tonnen Rindfleisch ausgeführt.
Die Exporte von frischem und gefrorenem Rindfleisch sowie Schlachtnebenprodukten beliefen sich im Zeitraum Januar bis Juni 2008 auf 218.064 Tonnen im Wert von 767,4 Mio. Euro. Die wichtigsten Absatzmärkte für frisches Rindfleisch waren die 27 EU-Länder, hier insbesondere die Niederlande (22 Prozent), Italien (22 Prozent) und Frankreich (18 Prozent). Die Ausfuhren von Schlachtnebenprodukten nahmen von Januar bis Juni 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 27.147 Tonnen zu. Hauptabsatzmärkte waren die 27 EU-Länder (53 Prozent) und Russland (21 Prozent). Die Lieferungen nach Russland konnten fast vervierfacht werden.
Auch der Export von frischem und gefrorenem Schweinefleisch sowie Schlachtnebenprodukten und Speck stieg im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent auf 901.962 Tonnen. Wertmäßig nahmen die Exporte um 38 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro zu. Wichtigstes Exportprodukt und größter Wachstumsträger war frisches Schweinefleisch ohne Knochen. Mit 157.769 Tonnen waren die Ausfuhren von gefrorenem Schweinefleisch um 57 Prozent größer als im Vorjahreszeitraum.
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