
- Foto: Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller
Schwarzwälder Schinken verzeichnet ein Absatzplus von 5,8 Prozent.
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Wie der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller, Villingen-Schwenningen, mitteilt, setzt der Schwarzwälder Schinken seinen soliden Wachstumskurs weiter fort. Das in den vergangenen Jahren durchschnittlich erzielte Absatzplus von zirka fünf Prozent konnte 2009 leicht übertroffen werden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im In- und Ausland 7,2 Millionen Schwarzwälder Schinken verkauft (Vj: 6,8 Millionen). Dies entspricht einem Zuwachs von 5,8 Prozent.
Deutsche Verbraucher konsumierten 5,9 Millionen Schwarzwälder Schinken. Die europäischen Märkte, allen voran die Niederlande, Frankreich, Belgien und Österreich, aber auch Spanien, Italien und die osteuropäischen Länder, nahmen 1,3 Millionen Schwarzwälder Schinken auf.
Als Wachstumsmotor bestätigte sich die abgepackte und vorgeschnittene Ware, die um 7,5 Prozent zulegte.
Der wichtigste Vertriebspartner für die EU-geschützte, regionale Spezialität bleibt mit weitem Abstand der Einzelhandel: Im vergangenen Jahr wurden 85 Prozent der Produktion über den klassischen Lebensmittelhandel und den Discount abgesetzt, zehn Prozent über den Fachhandel und fünf Prozent über die Gastronomie.
Verbandssprecherin Elisabeth Adler-Gößmann zeigte sich mit den Zahlen zufrieden. „Kontinuität in den Märkten und ein nachhaltiges Wachstum war und ist erklärtes Verbandsziel und dokumentiert unseren hohen Anspruch an Qualität auf allen Ebenen der Produktion und der Vermarktung. Darauf setzen die Hersteller von Schwarzwälder Schinken und dies lässt uns mit Optimismus in die Zukunft blicken.“