Belgier schlachten mehr Rinder und Geflügel, aber weniger Schweine

2016 wurden belgienweit insgesamt 319 Mio. Tiere geschlachtet. Während die Rinder- und Geflügelschlachtungen um 4,45 Prozent beziehungsweise ein Prozent stiegen, gingen sechs Prozent weniger Schweine an den Haken als vor Jahresfrist. Das geht aus den Zahlen hervor, die der Föderale Öffentliche Dienst Wirtschaft jetzt veröffentlicht hat.

Bild: VLAM
Im Jahr 2016 gingen in Belgien gegenüber dem Vorjahr sechs Prozent weniger Schweine an den Haken.

Die belgischen Rinderschlachtungen erzielten mit 911.370 Tieren und einem Schlachtgewicht von 278.360 t ein neues Rekordergebnis. Im Vorjahr wurden noch 872.548 Tiere der Schlachtbank zugeführt. Das entsprechende Schlacht­gewicht wurde damals auf 267.880 t beziffert. Sowohl bei Kälbern, Jungvieh als auch bei Kühen und Färsen wurde 2016 ein Plus verzeichnet, lediglich die Bullenschlachtungen waren rückläufig, von 166.823 im Jahr 2015 auf 161.469 im vergangenen Jahr. Innerhalb von zehn Jahren sind die belgischen Rinderschlachtzahlen um zwölf Prozent gestiegen.

Auch die Schlachtzahlen von Geflügel konnten im vergangenen Jahr von 303,95 Mio. auf 306,65 Mio. Tiere zulegen.

Aufgrund der unbefriedigenden Preissituation auf der Landwirtschaftsstufe zogen die Schweinehalter die Notbremse: Die Schlachtungen wurden auf 11,18 Mio. Tiere zurückgefahren, das entspricht einem Schlachtgewicht von 1,06 Mio. t. Im Vorjahr gingen noch 11,89 Mio. Schweine im Königreich an den Haken, für ein Schlachtgewicht von rund 1,12 Mio. t.

www.vlam.be

 
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